Buchbach unter den ersten drei im Landkreis

von Redaktion

Marktgemeinde steht sehr gut da – Rechenschaftsbericht von Bürgermeister Thomas Einwang

Buchbach – Wie immer fand die Bürgerversammlung der Marktgemeinde zum einen im Kulturhaus in Buchbach und dann im Gasthaus Willis-Sengmüller in Ranoldsberg statt. Zunächst gab Bürgermeister Thomas Einwang einen Überblick über die Finanzen der Gemeinde. Der Gesamthaushalt 2026 beträgt rund 17,8 Millionen Euro. Während der Verwaltungshaushalt, also die laufenden Einnahmen und Ausgaben, auf knapp 11,1 Millionen ansteigt, sinkt der Vermögenshaushalt leicht auf 6,7 Millionen Euro.

An den Vermögenshaushalt werden 577.400 Euro zugeführt. Die größten Ausgabeposten im Verwaltungshaushalt sind die Personalausgaben, die Kindergartenförderung und die Kreisumlage. Die größte Einnahmequelle ist die Gewerbesteuer. Die gesunden Unternehmen in Buchbach spülen 4,6 Millionen Euro in die Kasse und sorgen für stabile Arbeitsplätze.

Buchbach steht damit sehr gut da und gehört zu den ersten drei im Landkreis, so der Bürgermeister. Bei den Ausgaben des Vermögenshaushalts schlägt der Neubau des Bauhofs als größter Posten zu Buche. Insgesamt sind es für Hochbaumaßnahmen 2,3 Millionen Euro. Zuweisungen und Zuschüsse in Höhe von 1,3 Millionen Euro machen sich auf der Einnahmenseite des Vermögenshaushalts positiv bemerkbar. Der Schuldenstand Ende 2025 betrug 1,2 Millionen Euro und die Pro-Kopf-Verschuldung für die 3.440 Einwohner liegt bei 370 Euro. Sie ist in den vergangenen Jahren stets gesunken. Die Zins- und Tilgungsleistungen für Kredite sind ebenfalls zurückgegangen durch günstige Kredite, die auch zügig zurückgezahlt werden konnten.

Der Markt Buchbach ist eine wachsende Gemeinde mit mehr Zuzügen als Wegzügen, wobei der Anteil an Flüchtlingen sinkt. Große Projekte sind der Breitbandausbau, das Wärmenetz und der Starkregenschutz. Bürgermeister Einwang gab auch einen Überblick über den Ausgang der Kommunalwahl, bei der er mit 86,3 Prozent wiedergewählt wurde. Im Gemeinderat haben CSU/FWG sechs Sitze, ULB vier, WVR und LWB jeweils drei Sitze. In der Marktgemeinde gibt es eine neue Geschäftsleitung mit Sandra Habermeier als Geschäftsleiterin und Philipp Junger als Stellvertreter. An laufenden Projekten nannte der Bürgermeister den Breitbandausbau, für den bereits eine Förderzusage besteht. Derzeit läuft das Auswahlverfahren der Netzbetreiber. Stetig wird das Straßen- und Wegenetz saniert. Für 2026 sind Sanierungen im Zusammenhang mit dem Wärmenetz geplant. Freigegeben werden konnte der Radweg von Buchbach nach Schwindegg, der sehr gut angenommen wird, so der Bürgermeister. Für die Schaffung von Gewerbeflächen laufen die Grunderwerbsverhandlungen und für die Schaffung von Wohnraum laufen die Bauleitplanverfahren für das Luberfeld, Uher-West und Steeg IV. Bei der innerörtlichen Ortsentwicklung wird auf das Areal um das ehemalige Gasthaus zur Post geachtet. Damit das Ortsbild erhalten bleibt, nimmt die Gemeinde Einfluss auf die Gestaltung und hat einen Vorkaufrechtsbescheid erlassen. Derzeit läuft ein Gerichtsverfahren gegen einen Investor. Weiter wird am Starkregenschutz gearbeitet. Weil die Starkregenereignisse zunehmen, wird ein Risikomanagementkonzept erstellt und umgesetzt, um das Wasser aus dem Ort zu halten.

Der Bau des neuen Bauhofs mit dem Anbau für das Jugendzentrum war die größte Baumaßnahme im vergangenen Jahr. Gearbeitet wird auch an der Ertüchtigung der Kläranlage und der Kanalsanierung. Das Heizwerk der Zentralen Wärmeversorgung ist seit 2025 in Betrieb und versorgt die ersten Anschlussnehmer mit regenerativer Wärme. Anschlüsse werden derzeit am Marktplatz verlegt. Bis 2028 muss die Kommunale Wärmeplanung stehen. Die Kommune zeigt darin, wo Fernwärme sinnvoll ist, wo welche Energiequellen genutzt werden können.

Für die Feuerwehren wurde bereits die Schutzausrüstung und Ausstattung erneuert und es wird am Gebäudeerhalt gearbeitet.

Artikel 1 von 11