Neumarkt-St. Veit/Thambach – Mit dem Rückblick auf ein ereignisreiches Jagdjahr und dem Blick voraus auf anstehende gesetzliche Änderungen hat die Jagdgenossenschaft Thambach-Süd im Gasthaus Zens Hofthambach ihre Jahresversammlung abgehalten.
Vorsitzender Martin Bauer konnte 22 Jagdgenossen sowie die Jagdpächter Hans und Heinrich Häglsperger begrüßen.
In Bauers Bericht standen die Aktivitäten der Genossenschaft im vergangenen Jahr im Mittelpunkt. So wurde gemeinsam mit der Jagdgenossenschaft Wiesbach ein Foliencontainer für Folien ohne Schnüre und Netze aufgestellt; der Termin für heuer steht noch nicht fest und soll noch bekannt gegeben werden. Die angeschafften Rehkitzretter waren nach seinen Angaben durchgehend im Einsatz. Das Kaffeekränzchen der Frauen im März sowie das Jagdessen im Januar, das gemeinsam mit Thambach-Nord organisiert wurde, seien sehr gut angenommen worden.
Bauer ging zudem auf die Änderungen im bayerischen Jagdgesetz ein. Ziel der Novelle sei die Verjüngung des Waldes, zugleich müsse aber auch das Verhältnis zwischen Wald und Wild stimmen.
Für das Jahr 2027 ist nach seinen Angaben ein neues Verbissgutachten vorgesehen, zudem stehen dann Neuwahlen in der Jagdgenossenschaft an. Martin Bauer dankte der Jägerschaft für die gute Zusammenarbeit.
Es folgte der Kassenbericht von Hans Utzinger. Die Kassenprüfer Stefan Ritthaler und Helmut Nehmer bestätigten eine einwandfrei geführte Kasse. Nach der Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft stimmten die Anwesenden über die Verwendung des Jagdschillings ab. Wegen des niedrigen Kassenstandes wurde einstimmig beschlossen, diesen heuer in die Rücklage fließen zu lassen.
Im Anschluss berichtete Jagdpächter Hans Häglsperger zum Abschussplan, der seinen Angaben zufolge erfüllt wurde. Nach dem letzten Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge klang die Versammlung mit einem Ragout-Essen aus.