Mit vielen Ideen den Ort gestalten

von Redaktion

Bei Jahresversammlung des Haager Verschönerungsvereins Einsatz von Dr. Bernhard Grabmeyer gewürdigt

Haag – Bayerische Klänge der „Weißbier Musi“ stimmten die Gäste im Stadel des Hofcafés ein. Frühlingsblumen zierten die Tische. Stellvertretender Bürgermeister Stefan Högenauer, selber Mitglied und einst von Robert Scherzer geworben, nannte den Verschönerungsverein eine Institution in Haag, die einen „richtigen Mehrwert“ darstelle:

Aktionen in Bildern
und Worten aufgelistet

„Der Verschönerungsverein macht tatsächlich was, viele andere reden nur vom schönen Haag.“ Mit vielen Ideen gestalteten die Mitglieder den Ort. Dieses Ehrenamt unterstütze die Gemeinde.

Zweiter Vorsitzender Richard Schuster listete die Aktionen in Bildern und Worten auf, darunter die Bepflanzungen an Straßenübergängen, Kirche und Krankenhaus. Einen besonderen Blickfang gestalte der Verein mit dem Löwenbrunnen, unterstützt von Gärtnerei Hangl und Bauhof. Freiwillige Helfer übernehmen das Gießen. Die Bänke des Vereins, die in und um Haag die Spaziergänger zum Verweilen einladen, überwacht Wolfgang Fleidl.

Zur Fronleichnamsprozession werde man auch heuer wieder einen Altar im Gletschergarten errichten, so Richard Schuster. Dort habe man mit dem Geologen Dr. Hans Wierer die Steine gereinigt. Zum Kinderferienprogramm war der Verein ausgebucht. Einen Renner zum Straßenfest brachte der Eiskaffee. Mitgewirkt habe man schließlich auch bei der Restaurierung der Wies-Kapelle. Allen Helfern gebühre Dank.

Kassier Klaus Breitreiner errechnete insgesamt ein Plus. Ausgaben habe man vor allem für Blumen, Pflanzungen, Löwenbrunnen und Kapellenfassade gehabt. Die Brunnengestaltung in der Ortsmitte bezuschusse die Gemeinde. Kassenprüfer Helmut Angerer dankte dem Kassier für ordnungsgemäße Zahlen und der Vorstandschaft für ihre Arbeit.

Vorsitzende Annemarie Ott würdigte an besonderen Leistungen den Einsatz von Dr. Bernhard Grabmeyer für die Friedhofskapelle und Wies-Kapelle. Mit Klaus Breitreiner überreichte sie ihm eine Geschenkbox. Dr. Bernhard Grabmeyer kommentierte: „Wenn die Kapellen restauriert sind, wird Haag wieder ein bisserl schöner.“

Großes Interesse hatten die Gäste dann für die Ausführungen des „Kräuter-Wastl“ Sebastian Viehlechner zu den Gartenkräutern. Vor einer stattlichen Auswahl von Pflanzen betonte der Kräuterpädagoge, der kürzeste Weg zur Gesundheit gehe über den Garten: „Das ist Energie.“ Die Kräuter, die er in ihren Wirkungen erläuterte, entfachten eine selbstständige Reinigung des Körpers.

Mehr Aufmerksamkeit sollen die Menschen auf das Essen legen, so Sebastian Viehlechner. Nur mit der „richtigen Ruhe“ dürfe man essen und trinken.

Nicht zu vergessen sei die tiefere Bedeutung des Tischgebets mit dem Wunsch „Gesegnete Mahlzeit!“ Besonders nahrhaft sei die Gemüsesuppe. Essbare Blüten, so Löwenzahn und Veilchen, können als Dekoration dienen.

Keine Probleme
wälzen

Beim Essen solle man ferner keine Probleme wälzen. Stress schädigten die Verdauung und die Gesundheit.

Der Bücher- und Kräutertisch des „Kräuter-Wastl“ waren dann begehrter Anlaufpunkt für die Zuhörer, bevor Vorsitzende Annemarie Ott in ihrem Schlusswort den Aktiven und dem Referenten dankte.

Artikel 5 von 11