Niedertaufkirchen – Bei der Jahresversammlung des CSU-Ortsvereins im Café Söll gab der Vorsitzende Karl Bischof seinen Tätigkeitsbericht: Mit den gewählten Delegierten habe er alle Einladungen zu Versammlungen und Besprechungen der Kreisverwaltung wahrgenommen, wobei die Vorbereitungen für die Kandidatenaufstellungen der Kommunalwahlen im Kreis und Dorf viel Zeit beansprucht hätten. Die Traditionsbesuche des „größten Frühschoppens“ in Passau und eine Veranstaltung in den Raumen der Firma Fliegl wurden wahrgenommen.
Den Mitgliederstand gab er mit 23 bekannt, klagte aber gleichzeitig über das hohe Durchschnittsalter. Sein Wunsch, junge Leute für die Parteiarbeit zu gewinnen, ist schon lange Teil seines Jahresberichtes.
Das Wahlresümee klang positiv. Die Wahlergebnisse seien wunschgemäß eingetreten, das Durchschnittsalter des neuen Gemeinderates betrage 44 Jahre. Diesem Gremium und dem neuen Bürgermeister Andreas Huber wünschte er viel Erfolg. Besorgnis bereite ihm der aufkommende Rechtsruck vieler Wähler, auch in Niedertaufkirchen. Er erkenne darin eine Gefahr für die Demokratie.
Der Kassenbericht von Andreas Herzinger offenbarte den Mitgliedsbeitrag als größte Einnahme und das Weiterleiten von Beiträgen an den Kreisverband als Hauptausgabe. Dennoch konnte er ein positives Ergebnis melden. Da der Ortsverband seine Mitglieder ab zehn Treuejahren mit Ehrenurkunde und Abzeichen würdigt, konnte Karl Bischof mit seinem Stellvertreter Claus Höllbauer zwei Personen würdigen: Margarete Renz und Christian Kurz.
In seinem Grußwort erinnerte Bürgermeister Sebastian Winkler, dass er auf Einladung der CSU 23 Jahre lang in dieser Versammlung Berichte aus dem Rathaus geliefert habe.
Er tat dies gerne, denn er legte großen Wert auf gute Zusammenarbeit, die ja auch fast ein Vierteljahrhundert bestens klappte. Auch heute nannte er die Neuerungen im Ort im Laufe des Jahres. Zu Bischofs Klage über den hohen Altersdurchschnitt seiner Mannschaft meinte er tröstend: „die Alten sind die Treuen und haben am meisten Erfahrung und sind somit das Fundament.“
Der designierte neue Bürgermeister Huber versprach in seinem Grußwort, im Sinne Winklers weiterzuarbeiten. nz