Millionenaufträge für neues Feuerwehrhaus vergeben

von Redaktion

Obertaufkirchen stellt Jahresrechnung fest – Haushalt 2025 umfasst 9,6 Millionen Euro – 211.000 Euro gehen in die Rücklage

Obertaufkirchen – Mit einem umfangreichen Paket an Beschlüssen hat sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung unter anderem dem Haushalt und dem Neubau des Feuerwehrhauses gewidmet.

Ein Bauantrag für den Neubau eines Einfamilienhauses in Hofgiebing mit Swimmingpool und Doppelgarage wurde mit 14:0 Stimmen einstimmig genehmigt. Unproblematisch war die Genehmigung des Wohnhauses selbst. Diskussionsbedarf ergab sich, weil zugleich eine Maschinen- und Lagerhalle mitgeplant wurde. Die Abstandsflächen von Wohnhaus und Lagerhalle überdeckten sich: Auf einer Tiefe von rund vier Metern und über eine Länge von sechs Metern liegen die Gebäude zu nah beieinander. Da der Abstand zwischen Wohnhaus und Lagerhalle sieben Meter beträgt und nach Darstellung der Gemeinde keine wesentliche Einschränkung für die Räume entsteht, stimmte der Gemeinderat auch der Halle mit 14:0 Stimmen zu.

Weiter wurde die Jahresrechnung 2025 vorgestellt. Der Rechnungsprüfungsausschuss hatte nach eigenen Angaben keine Gründe zur Beanstandung gefunden. Haushaltsüber- und -unterschreitungen wurden gesondert behandelt.

Die Zuführung vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt belief sich auf rund 1,4 Millionen Euro, während im Plan lediglich eine Zuführung von 549.400 Euro vorgesehen gewesen war. Zudem konnte eine Zuführung in die Allgemeine Rücklage von 211.373 Euro erfolgen. Im Haushaltsplan war an dieser Stelle ursprünglich eine Entnahme von 560.400 Euro eingeplant gewesen. Die Jahresrechnung 2025 wurde daher im Verwaltungshaushalt mit 6.990.659 Euro und im Vermögenshaushalt mit 2.644.896 Euro, insgesamt also 9.635.555 Euro, festgestellt. Auch die überplanmäßigen Ausgaben wurden genehmigt. Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Entlastung.

Ebenfalls ohne Gegenstimme bewilligte das Gremium einen Zuschuss für die katholischen Dorfhelferinnen in Höhe von 200 Euro für 2026.

Bürgermeister Franz Ehgartner informierte anschließend über mehrere Vergaben für das neue Feuerwehrhaus. Mit den Elektroinstallationsarbeiten wurde die Firma Reichbrandstätter aus Engelsberg für 493.634 Euro beauftragt. Die Lieferung und der Einbau der PV-Anlage gingen ebenfalls an die Firma Reichbrandstätter für 67.317 Euro. Die Lieferung und der Einbau der Heizungs- und Sanitäranlagen übernimmt die Firma Pflügl aus Gars für 375.429 Euro. Die Lüftungsanlage wird ebenfalls von der Firma Pflügl für 291.695 Euro eingebaut. Die Vorhangfassade liefert und montiert die Firma AS-Fassaden aus Gars-Bahnhof für 368.027 Euro.sn

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