Wärmeplanung

Gemeinderat will Vergleichsangebot

von Redaktion

Maitenbeth – Die Kommunale Wärmeplanung beim Landkreiswerk beauftragen ist doch nicht so einfach. Der Maitenbether Gemeinderat hinterfragte das bei der jüngsten Sitzung genauer. Bürgermeister Thomas Stark erklärte, dass die Gemeinde dazu gesetzlich verpflichtet sei, aber durch finanzielle Zuwendungen „kostet uns das nichts“, denn 34.800 Euro erhalte die Gemeinde pauschal dafür. Durch die Mitgliedschaft im Landkreiswerk könne der Auftrag dafür zentral vergeben werden. Bei 16 Gemeinden sei zudem ein günstigerer Preis des Planungsbüros zu erwarten. Von der Zuwendung, so die Rechnung, seien etwa 50 Prozent für die Planung vorgesehen und 20 Prozent behalte sich das Landkreiswerk für seine Arbeit. Gemeinderätin Maria Heidinger (alle Bürgerliste) wünschte sich aber dennoch ein Vergleichsangebot, um herauszufinden wo man sich da finanziell überhaupt bewege. Zweiter Bürgermeister Thomas Köpernik befürwortete das aufgrund des vorhandenen zeitlichen Spielraums. Ähnlich argumentierte auch Sebastian Stadler, ein Angebot genüge bereits um eine Vorstellung der Kosten zu erhalten. Bei sechs gegen acht Stimmen setzte sich der Vorschlag der Verwaltung, die direkte Vergabe ans Landkreiswerk, nicht durch. Somit wird ein Vergleichsangebot für eine Wärmeplanung eingeholt. kg

Artikel 5 von 11