Eine emsige Vorstandschaft

von Redaktion

Ortsvorsitzender Franz Lohr kann Söders Kritik nicht verstehen

Niedertaufkirchen – Die CSU-Ortsverbände Niederberg- und Niedertaufkirchen hielten auch zum dritten Male ihre Generalversammlungen – wegen der guten Kontakte untereinander – gemeinsam ab. Inhaltlich verliefen die Versammlungen getrennt. Niederbergkirchens Vorsitzender Franz Lohr zählte in seinem Jahresbericht über ein Dutzend Termine auf, in denen er sich mit seinen Helfern um die Belange des Ortsverbandes kümmerte und gute Verbindungen zur Kreisvorstandschaft und zu anderen CSU-Organisationen pflegte.

Einem Mitglied aus seinem Ortsverband, Richard Petermeier, sei es sogar gelungen, als Neuling in den Kreistag gewählt zu werden. Da mache es ihn sogar wütend, wenn der große Vorsitzende Söder die Schuld für verlorengegangene Stichwahlen den Ortsverbänden mit Worten wie: „Da wurden wohl die falschen Leute vorgeschlagen.“ zuweise.

Die Zuhörer nickten zustimmend, denn wie sich ihr Vorsitzender in diesem Wahljahr um seine Mitglieder, um Verbindungen und um die Kommunalwahlen einsetzte, war ja wohl kaum zu überbieten.

Über den Wahlverlauf und über das Ergebnis in Niederbergkirchen zeigte sich Franz Lohr zufrieden, denn es sei alles fair, friedlich und demokratisch abgelaufen. Sein Dank galt den Helfern und dem Bürgermeister Werner Biedermann.

Aus dem Bericht des Schatzmeisters Hermann Häckl ging hervor, dass trotz der Wahl in diesem Jahr gut gewirtschaftet wurde und der Verband über ein sicheres finanzielles Polster verfügt.

Aus der Arbeit des Gemeinderates berichtete Zweiter Bürgermeister Richard Petermeier. Auch er stellte die Finanzen Niederbergkirchens als beruhigend dar. Auch im neuen „Parlament“ werde man die Geschicke des Ortes in geordneten Bahnen lenken.

Ein wichtiger Akt in den Jahresversammlungen ist den Vorsitzenden die Ehrung treuer und langjähriger Mitglieder. Franz Lohr freute sich, denn in Zeiten, in denen Parteien wie Vereine Mitglieder verlieren, seien die „Langjährigen“ das Fundament, auf das man bauen könne. Deswegen überreichte er mit seinem Stellvertreter Richard Petermeier die Treueabzeichen und Ehrenurkunden.

Geehrt wurden Valentin Auer für 15, Alfons Haberger für 20, Werner Biedermann für 25 und Hildegard Artinger für 40 Jahre.

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