Neuer Krimi aus Mühldorf

von Redaktion

Autor Peter Lerchner stellt seinen vierten Roman „Hexenschuss“ vor

Lohkirchen/Mühldorf – Autor Peter Lerchner stellt seinen vierten Mühldorf-Krimi „Hexenschuss“ vor. Darin geht es um den Mord an einer wohlhabenden, alten Dame und die Frage, wer für die Tat am Innufer verantwortlich ist.

Die Serie an tödlichen Gewaltverbrechen in der jüngeren Zeit scheint einfach nicht enden zu wollen: Schon wieder schreckt eine Mordtat die Bürger der oberbayerischen Kreisstadt Mühldorf aus ihrem beschaulichen Alltag. Ein Schuss zerreißt die morgendliche Stille am Innufer, die gut betuchte Seniorin Waltraud Aschenbrenner wird Opfer eines kaltblütigen Mordes –plötzlich gerät die Stadt aus den Fugen.

Ein Fall für Wachtmeister
Werner Huber

Mit seinem nach „Gelato della morte“, „Messerscharfes Stift“ und „Gifthaferl“ vierten Werk mit dem Titel „Hexenschuss“ gelingt dem Autor Peter Lerchner, einem gebürtigen Burghauser, die weitere Buchveröffentlichung eines Provinzkrimis, der von Humor, bayerischer Mund- und Lebensart und dem Charme der Stadt Mühldorf am Inn gespickt ist.

Wieder übernimmt Polizeioberwachtmeister Werner Huber von der Polizeiinspektion Mühldorf die Ermittlungen des Falles, der sich als viel komplexer entpuppt, als er zunächst scheint. Ein Wust an familiären Abgründen tut sich bei seinen Recherchearbeiten auf. Zwischen finanziellen Interessen und dunklen Geheimnissen wächst die Zahl der Verdächtigen.

Während Werners gute Freundin aus längst vergangenen Schulzeiten, Moni Beck, ihre Nase mit ihrem Faible für Krimis wieder einmal zu tief in die Ermittlungen steckt und mit ihren vielfältigen Kontakten in der Stadt auf Spurensuche geht, wird schnell klar: In dieser scheinbar idyllischen Welt ist nichts so, wie es den Anschein hat.

Neben den beiden Hauptfiguren finden sich weitere Charaktere aus den drei ersten Veröffentlichungen in der spannenden wie heiteren Geschichte wieder. Etwa die „Stadtratschn“ Erika Grahammer, Riccardo Belloni, der charmante Besitzer des Eiscafés am Stadtplatz oder Bert Haigermoser, Wirt vom Getreidekeller.

Spannend wird es auch sein, wie es mit den „Best Friends“ Moni und Werner weitergeht, hatte der ewige Junggeselle doch vor einiger Zeit mit Monis Freundin Angelika Weiher angebandelt. Ist der Zug für Moni und Werner in puncto Herzensdingen schon abgefahren?

Durch die in sich abgeschlossenen Handlungen in den Romanen ist es problemlos möglich, ohne Vorkenntnisse in den neuen Krimi einzusteigen. Mit seinem vierten Werk, das in der Story noch eine Schippe mehr an Spannung, aber auch Humor aufweise, habe er sich nach Verlags-Feedback schriftstellerisch einen Sprung weiterentwickelt, freut sich der Hobby-Autor. Lerchner befindet sich mittlerweile im Altersruhestand und lebt noch in Lohkirchen, wird aber bald seinen Lebensmittelpunkt in der schönen Innstadt haben, kündigt er im OVB-Gespräch an.

Zwei Krimis
kommen noch

Freude hat Lerchner indes aufgrund der Tatsache, dass ihm trotz des Zeitaufwandes um seine Werke noch Zeit bleibt, seinen Lieblingshobbys zu frönen. An schönen Tagen kann man ihn beim Segeln oder Motorradfahren in heimatlichen Gefilden antreffen. Dass es mit der Krimireihe um Moni und Werner noch weitergeht, gibt Lerchner schon mal preis.

Zwei weitere Werke hat er zum Abschluss noch geplant und damit auch bereits begonnen, dann soll Schluss mit der Geschichte um die beiden Protagonisten sein. Schluss mit Krimischreiben mache er dann freilich nicht, verrät der 66-Jährige. Das Flair der alten Innstadt mit ihrer traumhaften Kulisse sei für ihn einfach Inspiration, weiterzumachen. Dann aber mit einer anderen Hauptperson, die er hingegen bislang nicht preisgeben möchte.

Erschienen ist das Buch „Hexenschuss“ im Remscheider Rediroma-Verlag und ist dort wie auch im Buchhandel und im Internet zu bestellen, wie auch als eBook erhältlich.

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