Oberbergkirchen – Die Stockschützen des SV Oberbergkirchen wählten kürzlich einen neuen Vorstand. Nachdem der langjährige Abteilungsleiter Christian Engelbrecht zum Vorsitzenden des Hauptvereins gewählt worden war, rückte Stefan Thurner als neuer Vorsitzender der Abteilung nach. Sein bisheriges Amt als Schriftführer wiederum übernimmt nun Andrea Spyra. Peter Hubloher gab sein Amt als Jugendwart an Marion Engelbrecht weiter und wurde selbst zum Beisitzer gewählt.
Bei den Hobbyschützen übernehmen ab sofort Jutta Kellerbauer und Monika Hubloher. Rainer Liebl als Zweiter Vorsitzender, Florian Huber als Kassier und Sportwart Stefan Meyer sowie Hallenwart Konrad Kellerbauer wurden einstimmig wiedergewählt.
Marion Engelbrecht berichtete von der Stockschützenjugend. Aktuell sind es 13 Jugendliche. Bis zu 24 Spieleinsätze hatten die Jungschützen von März bis Dezember 2025 und sammelten fleißig gute Platzierungen ein. Als einziger Verein stellte der SVO bei den bayerischen Meisterschaften U14 sogar zwei Mannschaften, worauf die Abteilung besonders stolz ist. Bei den deutschen Meisterschaften in Flensburg Anfang Januar schließlich holten Thomas Weindl den Meister- und Max Barschdorf den Vizemeister-Titel in der U14 Teamwertung.
Der Sportwart beschränkte sich bei seinem Bericht auf die Wintersaison. Die Herren wie auch Damen errangen in zahlreichen Wettbewerben gute Platzierungen. Von der bayerischen bis zur Europameisterschaft hat Markus Schätzl „alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt“ (wir berichteten).
Im Verein gibt es aktuell sechs Schiedsrichter, die teils auf internationalem Niveau aktiv sind.
Anton Weichselgartner freute sich über das Engagement des Vereins, der ein „Aushängeschild für die Gemeinde“ ist. „Die Jugend ist die Zukunft“ lobte er die Nachwuchsschützen samt Trainern. Nach 21 Jahren als Vorsitzender des Hauptvereins hatte er sein Amt an Engelbrecht weitergereicht. „Ich kann guten Gewissens aufhören, es sind gute Leute da, die weitermachen“, so Weichselgartner zufrieden.
Engelbrecht dankte den Stockschützen für ihre Arbeit. Vor allem die „Jugend macht Arbeit, aber auch Spaß“ betonte er. „Macht’s so weiter, dann kann uns nichts aufhalten!“, so Engelbrecht. ai