Öffentlichkeit soll früh mitentscheiden

von Redaktion

Mettenheimer Gemeinderat bemüht sich um zügige Abwicklung der Planung des Baugeschehens

Mettenheim – Im Sitzungssaal des Rathauses wurde es bei der jüngsten Gemeinderatssitzung eng. Das vor allem deshalb, weil der Saal neben 14 alteingesessenen Gemeinderäten eine ganze Reihe neu gewählter Mitglieder verschiedener Parteien und Gruppierungen beherbergte. Sie waren der ersten offiziellen Einladung nach der Kommunalwahl gefolgt. Die „Neulinge“ versprachen sich davon, möglichst schnell einen Einblick in ihr künftiges Aufgabengebiet zu bekommen. Am Anfang wurden sie durch den wiedergewählten, bald hauptamtlichen Bürgermeister Josef Eisner (CSU) begrüßt.

An erster Stelle der Tagesordnung wurden Bauangelegenheiten behandelt. So erteilten die Mitglieder des amtierenden Gemeinderats ihr Einvernehmen mit dem Bauantrag zur Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit drei Wohneinheiten in Gumattenkirchen. Einstimmig fällten die Abgeordneten den Abwägungsbeschluss über die 13. Änderung des Flächennutzungsplans sowie die erneute Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange zur 13. Änderung des Flächennutzungsplans. Die Verwaltung wurde mit der Herbeiführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange mit dem einstimmig gefassten Beschluss über die Außenbereichssatzung „Breitenloh“ beauftragt. Im weiteren Sitzungsverlauf ging es den Abgeordneten um den Haushalt 2026, den die Kämmerei vorstellte. Die Ratsmitglieder diskutierten ihn detailliert, bevor sie den Haushaltsplan einstimmig beschlossen. Anschließend beschäftigten sich noch der amtierende Gemeinderat mit der Vergabe der kommunalen Wärmeplanung, mit der Jugendförderung 2026, der Einführung des Wassercents und der Notstromversorgung an der Ludwig-der-Bayer-Straße. kch

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