Release-Party von „Blues Ain‘t Colourful“

von Redaktion

Musiker singen über den Wolf im Inneren und ICE, das nur in Drinks erwünscht ist

Mühldorf – Eines stellen sie von Beginn an klar: „Wir sind keine politische Band. Aber wir prangern mit unseren Songs Missstände an“, so Leadsänger und Gitarrist Simon Schubert bei der CD-Release-Party von „Blues Ain‘t Colourful“.

Es ist das dritte Album, das die Mühldorfer Band im Bistro Arte in Mühldorfs Norden vorgestellt hat. Und viele waren gekommen, um sich das neue Werk von Simon Schubert und Co. anzuhören, das Bistro war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Genial abgemischt von Mathias Schröder bekamen die Gäste intelligente Gitarrenriffs von Lead-Gitarrist Holger Brüssel, raffinierte Beats von Schlagzeuger Klaus Bruckmeier, stets mit dem grundsoliden und treibenden Bassteppich von Max Pascoe zu hören.

Der intrigierende Präsident im Weißen Haus, der Kriegstreiber im Osten und auch Kritik an der Einwanderungspolitik der USA („ICE only in drinks“) – all diese Themen beschäftigen das Quartett, das in seinen Songs aber auch tief ins Innere blicken lässt. Sie thematisieren persönliche Verluste und den „schwarzen Wolf“ im Seelenleben einer guten Freundin, gleichzeitig Namensgeber des neuen Albums „Black Wolf“. Ein rundum abwechslungsreicher Abend, der im zweiten Teil mit einer gelungenen Interpretation einiger Rockklassiker garniert wurde.je

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