Der DSDS-Traum ist geplatzt

von Redaktion

Für Peter Heimerdinger (42) aus Kraiburg ist der Traum von Deutschland sucht den Superstar in der ersten Liveshow geplatzt. Der Sänger hat die Top-Acht zwar verpasst, doch für ihn soll das erst der Anfang gewesen sein.

Kraiburg – „Ich gehe mit hoch erhobenem Haupt hier raus, habe wahnsinnig viel über mich selbst lernen dürfen und blicke auf eine tolle Zeit zurück“, verrät Peter Heimerdinger aus Kraiburg einen Tag nach dem DSDS-Aus bei den Liveshows auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen und innsalzach24.de. „Ich habe mir meinen Auftritt angesehen und bin mega stolz auf mich.“

Peter Heimerdinger:
Aus bei DSDS

Am 4. April startete die 22. Staffel der Kultsendung offiziell im Fernsehen, wobei sich auch der 42-Jährige der Jury, bestehend aus Pop-Titan Dieter Bohlen, Schlagersängerin Isi Glück und Rapper Bushido, stellte. Mit dem Song „Ja mei Hallelujah – Heut rock ma olle z‘samm“ seines Freundes Stefan Mross überzeugte Heimerdinger auf ganzer Linie und schaffte den Sprung in den Recall.

„Durch meinen Erfahrungsschatz in diesem Bereich war ich nicht unbedingt nervös“, so der Kraiburger. „In meiner Vergangenheit habe ich schon Fernsehwerbungen für Privatsender aufgenommen, bei denen man auf Knopfdruck funktionieren musste, oder war im Teleshopping-Bereich tätig. RTL ist aber natürlich noch einmal eine ganz andere Hausnummer.“

Abgeschnitten von
der Außenwelt

Allen voran Isi Glück, die im Entertainment-Bereich tätig ist, outete sich nach seinem Auftritt als großer Fan. Aber auch Bohlen, der primär für seine Sprüche bekannt ist, attestierte Heimerdinger Talent: „Wenn der hier seinen Weg gut macht, dann sehen wir ihn bald im Dschungelcamp.“ Die Ausstrahlung seines ersten Auftritts verfolgte der Kraiburger noch zu Hause mit Freunden und Familie. Im Anschluss schaffte er nicht nur den Sprung in die Top 15, sondern auch in die Top-Ten: „Mit dem Song ‚I sing a Liad für di‘ von Andreas Gabalier hätte es mich nicht besser treffen können“, so Heimerdinger, der eine Woche vor den Liveshows in das sogenannte Reality-Loft einzog: „Dort haben uns die Kameras 24/7 begleitet und wir waren komplett von der Außenwelt abgeschnitten.“ Eine spannende Erfahrung. „Der Schnupperkurs im Reality hat mich richtig aufleben lassen, und ich glaube, dass das erst der Anfang meiner Reise war“, erklärt der 42-Jährige. „Ich habe Blut geleckt und muss einfach in die Reality-Formate. Ich habe Bock auf Musik und tolles Feedback von der Jury bekommen, was mir auch sehr viel bedeutet.“

Er performte den Song „Hulapalu“, ebenfalls wieder von Gabalier, und zog damit Zuschauer und Jury in seinen Bann. Während Glück nochmals betonte, dass sie in Heimerdinger einen echten Entertainer sehe, attestierte ihm Pop-Titan Bohlen einen tollen Auftritt. Trotzdem reichte es nicht ganz für den Sprung in die letzten Acht. Zu wenige Zuschauer riefen für ihn an.

Neue Projekte
werden anklopfen

„Ich bin mir sicher, dass sich jetzt einiges tun wird, und gehe mit gestärktem Rucksack aus dem DSDS-Abenteuer heraus. Schließlich habe ich keine Zeit für Traurigkeit, sondern möchte mein Leben feiern und noch einige Dinge erleben“, erzählt der Kraiburger. „Die nächsten Projekte klopfen schon an und ich freue mich sehr darauf. Mir hat das alles brutal viel Spaß gemacht.“

Artikel 1 von 11