Nachruf

von Redaktion

Niederbergkirchen – Nach längerer Krankheit starb der Rentner Robert Rauschecker aus Miesing im Alter von 89 Jahren. Er hatte am 14. Oktober 1937 in Winhöring das Licht der Welt erblickt. Dort wuchs er zunächst mit einer Schwester auf und wurde eingeschult. Noch während der Grundschulzeit kam er jedoch ins Franziskushaus in Altötting und verbrachte dort die Zeit bis zur Erfüllung der Schulpflicht. Schon damals erkannten die Schwestern sein Gesangstalent und förderten es. Nach einer kürzeren Zeit als Dienstbote bei einem Bauern in Nussdorf fand er Arbeit bei der Bodenlegerfirma Bucher in Neuötting. Dort blieb er ebenso etwa fünf Jahre wie danach bei der Bodenlegerfirma Hofmeister in Massing. Ab 1972 bis zu seiner Rente arbeitete er bei der Bundesbahn in Mühldorf, vorwiegend in einem Vermessungstrupp.

Bei einer Tanzveranstaltung in Mühldorf lernte er Regina Haider aus Miesing kennen und lieben. Der Bund der Ehe, der bis zu seinem Tod mehr als 63 Jahre Bestand hatte, wurde am 20. Oktober 1962 in Altötting geschlossen. Das junge Paar nahm Wohnung im Haus der Mutter in Miesing, das später übernommen werden konnte. Die Geburt der Kinder Roland 1963, Günther 1965 und Diana 1978 vervollständigte das Familienglück. Längst durfte er sich über sechs Enkelkinder und zuletzt sogar über vier Urenkel freuen.

Neben der Arbeit in seinem Garten gehörte das Singen zu seinen liebsten Freizeitbeschäftigungen. Sein Tenor war eine wichtige Säule des Niederbergkirchener Viergesangs. Ein Sturz im Oktober 2025, bei dem er sich einen Schädelbruch und eine Gehirnblutung zuzog, schwächte ihn so sehr, dass er jetzt starb. bic

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