„Zukunft – da kommt noch was“

von Redaktion

Künstlerin fordert Mut statt Angst

Mühldorf – „Futura – skills – spaces – faces“ – so lautet der Titel der Ausstellung der Physikerin und Künstlerin Dr. Marlis Hartmann. Bei der Vernissage im Haberkasten hielt sie einen Vortrag mit dem Titel „Zukunft – da kommt noch was“.

Sylvia Strasser, Sängerin und Voice-Looping-Artist aus Landshut, sorgte für die passende, futuristisch anmutende Musik: Sie nimmt ihre eigene Stimme live auf, wiederholt diese in Echtzeit in Endlosschleifen und legt diese Schichten übereinander, um komplexe Songs zu kreieren.

In ihren Vortrag ließ Dr. Hartmann physikalische Grundlagen einfließen: „Wir sind im 21. Jahrhundert in einem Epochenwandel, in einer Transformation in die postfossile Gesellschaft. Laut Prognosen von Zukunftsforschern wird bis 2033 die Solarenergie weltweit die größte Energie sein. Dazu kommen Wind und Geothermie. Es geht in der Zukunft um Fertigkeiten und Fähigkeiten, die zu meistern sind – also ‚skills‘. Mit ‚spaces‘ sind Räume gemeint, die in der Zukunft zur Verfügung stehen. 2050 werden laut Prognosen neun Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben. Unter ‚faces‘ verstehe ich Porträts. Es gibt für uns keine Zukunft ohne Mut, ohne Einsatz, ohne Zuversicht.“ Man solle aufhören, zu jammern und zu meckern und die Angst vor der Zukunft umarmen und sie dann loslassen. Sie empfahl „Humoronie“ – ein Kunstwort, zusammengesetzt aus Humor, Harmonie, Ironie und Ernst.hra

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