Waldkraiburg – Am 1. Mai hat Emil Kirchmeier (CSU) offiziell sein Amt als Bürgermeister der Stadt angetreten. Der erste „echte„ Arbeitstag am Schreibtisch war der gestrige Montag.
Der 60-jährige Kirchmeier folgt auf Robert Pötzsch (UWG), der die Geschicke der Stadt zwölf Jahre lang geleitet hatte. Kirchmeier bringt eine Biografie mit, die in der Kommunalpolitik eher unüblich ist. Der Waldkraiburger war viele Jahre als Trauerberater tätig. Ein Beruf, der Empathie, Zuhören und die Fähigkeit verlangt, Menschen in schwierigen Lebenssituationen verlässlich zu begleiten. Diese Haltung möchte Kirchmeier auch in sein neues Amt einbringen: zuhören, verstehen und danach handeln.
Leitlinien seiner Amtsführung sind nach seinen eigenen Worten Bodenständigkeit, Mut und Zuversicht. Ausgleich zum politischen Amt sucht Kirchmeier in der Natur und im Sport. Zu seinen Hobbys zählen Tennis, Gartenarbeit sowie Ausfahrten mit dem Motorrad. Drei Leidenschaften, die nach eigenen Worten für ihn Erdung, Freude und Energie bedeuten.
Die Stadtverwaltung hieß den neuen Bürgermeister herzlich willkommen und sicherte ihm eine vertrauensvolle, professionelle Zusammenarbeit zu. Die Vereidigung des neuen Bürgermeisters findet in der konstituierenden Stadtratssitzung am 12. Mai um 17 Uhr statt. re