Gelungener Heimatabend beim Trachtenverein Taubenbergler Stamm

von Redaktion

Der Trachtenverein feierte seinen Heimatabend mit einem Jubiläum. Vor 65 Jahren, am 22. April 1961, trat zum ersten Mal die neu gegründete Jugendgruppe beim Heimatabend auf. Der damalige stellvertretende Vorsitzende Josef Eberl hatte es sich zur Aufgabe gemacht, der Jugend das Tanzen und Platteln beizubringen. Damit das Ganze auch sauber aussah, wurde im Februar 1961 die erste gemeinsame Tracht beschafft. Im gut besuchten Saal des Gasthauses Zens in Hofthambach ging es nach der Begrüßung durch Vorsitzenden Wolfgang Eckereder auch schon los. Die weiteren Ansagen zwischen den Aufführungsblöcken übernahmen die jungen Trachtler der Jugendgruppe mit Information über die Vereinsgeschichte der letzten 65 Jahre. Als Gastgruppe spielte das Harfenduo mit Theresa Burgstaller vom Patenverein Pleiskirchen. Die Kindersinggruppe unter der Leitung von Gabi Kattner zeigte mit dem Jungmusikanten Korbinian Bruckmeier, wie schön singen und musizieren sein kann. Mit den Liedern „Leit, Leit, Leitl müaßts lustig sei“ und „Was is heid für a Dog“ war für eine lustige Unterhaltung gesorgt. Die Taubenbergler Stubenmusik unter der Leitung von Gabi Deinböck begeisterte zwischendurch immer wieder mit ihren Singstücken, begleitet von der Gitarre. Auch drei Jugendmusikantinnen zeigten mit ihren Blasinstrumenten und den Stücken Sternpolka, Ambosspolka und Bauernmadl ihr Können. Mit dem Webertanz und dem Chiemgauer Dreher bei der Kindergruppe sowie dem Marschierboarischen und der Kreuzpolka bei der Jugendgruppe zeigte sich wieder mal, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Mit neun Paaren bei den Kindern und sieben Paaren bei der Jugend kann sich der Verein sehen lassen. Mit viel Fleiß und Zeit zeigten sie in ihren farbenfrohen Trachten ihr Können. Jugendleiterin Birgit Frenzel sowie die Vorplattler Alexander und Andreas Haindlfinger haben mit ihren Helferinnen und Helfern wieder hervorragende Arbeit geleistet und waren auch sichtlich stolz darauf. Aber auch die aktiven Trachtler bis ins hohe Alter gehören hier beim Trachtenverein nicht zum alten Eisen. Sie zeigten mit dem Zwoasteyrer, dem Mühlradl und dem Neumarkter Tanz, was auch sie noch alles so draufhaben. Es war ein sehr gelungener Abend, den die Besucher immer wieder mit viel Beifall bestätigten.Fotos re

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