Nachruf

von Redaktion

Rechtmehring/Tuntenhausen – Georg Binsteiner wurde am 10. April 1963 in Holzham in der Gemeinde Rechtmehring geboren. Seine Kindheit verbrachte er gemeinsam mit seinen Eltern, der alten Verwandten Zilli, seinem älteren Bruder Andi und seiner jüngeren Schwester Maria auf dem elterlichen Bauernhof. Es war eine schöne Zeit für ihn.

Nach seiner Schulzeit begann er seine Ausbildung bei der Firma Schmid Landtechnik in Rechtmehring und fand später bei der Firma Eder Landtechnik in Tuntenhausen seinen beruflichen Weg und seine berufliche Erfüllung als Landmaschinenverkäufer. In seiner Tätigkeit als Vertreter in Tuntenhausen und der umliegenden Region war er viel unterwegs und wurde durch seine offene Art, seine Verlässlichkeit und seinen Fleiß weit über seinen Arbeitsalltag hinaus geschätzt und bekannt. Dort lernte er auch seine Ehefrau Manuela kennen, die er 2011 heiratete. Die beiden gemeinsamen Kinder Martin und Lena waren ihm sehr wichtig und er war sehr stolz auf sie. Seine große Leidenschaft gehörte der Jagd. Sie war für ihn nicht nur ein Hobby, sondern ein wesentlicher Teil seines Lebens. Draußen in der Natur, auf dem Hochsitz, auf der Pirsch oder im Revier war er ganz in seinem Element. Auch das Fischen und früher die Imkerei waren Ausdruck seiner tiefen Verbundenheit zur Natur – doch die Jagd blieb bis zuletzt das, was sein Herz am meisten erfüllte. Mit großer Begeisterung widmete er sich zudem der Zucht seiner Dackel, die ihm ebenfalls sehr am Herzen lagen. Er war ein Mensch, der niemals stillstehen konnte. Immer in Bewegung, immer voller Tatendrang, immer mit neuen Plänen und dem Wunsch, etwas zu schaffen. Ruhe und Rast waren nicht seine Art. Gleichzeitig war er stets hilfsbereit und zur Stelle, wenn man ihn brauchte. Ein Anruf genügte, und er war zur Stelle. Dieser unermüdliche Antrieb und seine Energie haben ihn sein ganzes Leben lang ausgezeichnet. Auch wenn er nach einem Herzinfarkt vor drei Jahren etwas kürzertreten musste, blieb er dennoch aktiv und seiner Leidenschaft treu. Seine täglichen Revierfahrten gehörten weiterhin fest zu seinem Alltag, ebenso die liebevolle Fürsorge für seine Dackel.

Bis zuletzt ging der Moa Schorsch, so wurde er in Rechtmehring und Schleefeld genannt, der Jagd so nach, wie es ihm möglich war – mit derselben Entschlossenheit und dem starken Willen, die ihn immer ausgezeichnet haben. Bis zu seinem Herzinfarkt am 27. März, den er nicht überlebte. Diakon Andreas Klein gestaltete würdig die Trauerandacht am Friedhof in Tuntenhausen. Peter Eder von Eder Landtechnik erzählte von einem sehr fleißigen und engagierten Mitarbeiter. Sebastian Linner von der Hegegemeinschaft der Jäger und Franz Bauer als Vertreter der Jagdgenossenschaft Schleefeld lobten ihn als sehr engagierten und außergewöhnlichen Jagdpächter. fxm

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