Mariensingen in der Pfarrkirche

von Redaktion

Langanhaltender Applaus nach stimmungsvoller Veranstaltung

Obertaufkirchen – Auf den Marienmonat Mai ließen sich viele Besucher in der Pfarrkirche einstimmen. Musiker, Sänger und Sprecher traten dabei auf. Aus der eigenen Pfarrgemeinde kamen Kinder, Jugendliche und Erwachsene, jede Altersgruppe war vertreten.

Die Veranstaltung war erfüllt von Musik, Gesang und gesprochenen Betrachtungen zur Ehre der Mutter Gottes. Das umfangreiche Programm wurde von Gertraud Gaigl erstellt, die auch die Gesamtleitung innehatte. Ein instrumentaler Teil wurde von den Ornautaler Musikanten vorgetragen mit Hackbrett, Zither, Harfe und Bassgeige. Unter der Leitung von Gertraud Gaigl spielten sie Stücke wie Landler, Walzer und eine Marienweise.

Unter der Leitung von Elisabeth Auer trat die neu entstandene Obertaufkirchner Bläsergruppe auf mit fünf Mitspielern an Querflöte, Klarinette, zwei Saxofonen und Tenorhorn. Sie überraschten das Publikum mit einem Abendlied von der Empore aus. Der 3Xang zu viert unter der Leitung von Sepp Gill, der auch als Sprecher zum Einsatz kam, ließ bekannte Marienlieder im dreistimmigen Satz erklingen, unterstützt vom Zitherspiel von Veronika Meier. In einheitlicher Kleidung trat der Kirchenchor auf. Er fand in schwarz-weiß-rot Patz auf den Altarstufen und wurde von Felizitas Stimmer-Asenbeck geleitet. Mit Liedern wie „Kommt Christen, kommt zu loben“ verehrte der Chor die Mutter Gottes.

Mit kräftiger, klarer Sopranstimme bereicherte Sophia Häusler als Gesangssolistin den Abend und wurde an der Orgel begleitet von Elisabeth Auer. Der Kinderchor mit den Erstkommunionkindern ging zu Herzen mit Liedern wie: „Unser Leben sei ein Fest“ und einer Lichterprozession zum „Halleluja“. Franz Maier an der Orgel untermalte und sorgte für andächtige Atmosphäre. Auch das Anfangs- und Schlusslied spielte der langjährig verdiente Organist.

Pfarrer Thomas Barenth sprach zusammenfassend die Schlussworte und erinnerte an Papst Benedikts Besuch in Altötting vor rund 20 Jahren. Damit gedachte er der Verehrung und dem tiefen Vertrauen gegenüber der Mutter Gottes, der Patronin Bayerns.

Zum Schluss wurde ein Lied gemeinsam gesungen. Die Orgel, die Bläser, die Zupfinstrumente, alle Mitwirkenden und Gäste ließen ein mächtiges und berührendes „Segne du, Maria“ erschallen. Die vielen Besucher würdigten das Mariensingen mit langanhaltendem Applaus.

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