Zangberg – Bei der letzten Sitzung des Zangberger Gemeinderats sind die ausscheidenden Gemeinderäte verabschiedet worden. Bürgermeister Georg Auer dankte allen für die gute und harmonische Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde und betonte, dass auch verschiedene Ansichten immer zu einem konstruktiven und akzeptierten Ergebnis geführt hätten.
Entsprechend ihrer Ratszugehörigkeit verabschiedete er zunächst Monika Spanjaart, die 2020 auf einer erstmals in Zangberg aufgestellten Grünen-Liste kandidiert hatte und am Samstag, 1. Oktober 2022 für Heidi Fürlauf nachrückte.
Ebenfalls auf dieser Grünen-Liste gelang Judith Probst der Einzug in den Gemeinderat. Sie übte sechs Jahre lang das Amt der Beauftragten für Schwerbehinderte aus.
Auch Karin Böck war sechs Jahre Mitglied für die Wählervereinigung Zangberg im Rat und engagierte sich als Familien- und Seniorenbeauftragte. Auf zwölf Jahre Gemeinderat der WVZ brachte es Robert Geisberger, wobei er sechs Jahre im Rechnungsprüfungsausschuss tätig war.
Besondere Worte fand das Gemeindeoberhaupt für Peter Asenbeck, der 18 Jahre – zuletzt für die WVZ – im Gemeinderat vertreten war und bei der Kommunalwahl nur den undankbaren Platz des ersten Nachrückers erreichte.
Asenbeck war in dieser Zeit maßgeblich daran beteiligt, dass in der Vergangenheit aufgerissene Gräben zugeschüttet wurden, was letztlich zur Gründung der gemeinsamen Bürgerliste 2020 geführt hatte.
Bei den ausscheidenden Mitgliedern bedankte sich Bürgermeister Auer mit einer Urkunde, und Zweiter Bürgermeister Ingo Fiebiger überreichte den Damen einen Blumenstrauß und den Herren einen Bierkrug mit einem Zinnrelief Zangbergs. Die Geehrten ließen es sich nicht nehmen, die Kollegen im Anschluss an den nichtöffentlichen Teil der Sitzung zu einer Brotzeit in geselliger Runde einzuladen, die dann länger dauerte als so manche Sitzung. hua