Schwindegg – Über den historischen Höchststand an Mitgliedern begeisterte sich der Vorsitzende des Sportvereins, Markus Schwarzenböck. Mit 1.255 Personen ist es der größte Verein im Ort. Viele Mitglieder waren zur Jahresversammlung ins Bürgerhaus gekommen. In einem Film, unterlegt mit lockerer Musik, stellten sich die einzelnen Abteilungen vor. Der Vorsitzende berichtete von Neuerungen im Verein.
Für den neuen Fitnessraum nahm der Verein viel Geld in die Hand und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Trainingsplan steht auf der Homepage. Die Damensportgruppe am Donnerstagabend hat mit „Ladyfit“ einen neuen Namen, der für Schwung und ein gutes Körpergefühl steht. Die Herrensportgruppe hat sich ebenfalls umbenannt und ist jetzt unter dem Titel „Fitness und Spiele“ offen für viele neue Mitsportler. Der Termin wurde auf Montagabend verlegt.
Reha-Sport
soll kommen
Neu ist auch der Rasenmäher, der nach langer Diskussion angeschafft wurde. Von der Gemeinde kam ein Zuschuss. Der Verein beschloss, dass der Mähroboter nachts nicht fahren darf. Das Nachtfahrverbot gilt von 23 bis 5 Uhr. Das Gerät schafft sämtliche Plätze tagsüber. Schatzmeister Sepp Lackermeier bestätigte: „Wir können uns den Rasenmäher leisten.“
In seinem Jahresrückblick dankte Markus Schwarzenböck den Ehrenamtlichen, die im Verein tätig sind. Die Ergebnisse einer Umfrage beim Sommerfest ergaben, dass Reha-Sport und Ganzkörpertraining gewünscht werden. Eine starke Bindung an den Verein erzeugen die Gemeinschaft, gute Trainer und die örtliche Nähe. Am besten gefiel den Befragten das abgehaltene Sommerfest, die Atmosphäre im Verein und die Vielfalt im Angebot.
Die Jugendleiterin Steffi Folger berichtete von 344 Jugendlichen. „Das ist der höchste Stand seit den Aufzeichnungen“, erklärte sie. Es entspricht 36 Prozent der Gesamtmitgliederzahl.
Das angebotene Programm bietet ein breites Spektrum von Selbstverteidigungskursen, über Einradkinder und Leichtathletik bis zum Ferienprogramm mit Klettern in Oberreith. Die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, Sabrina Vielhuber, blickte auf das Sommerfest zurück, das trotz Regen durchgezogen wurde und Gewinn abwarf. Sie bat auch um Unterstützung und Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit. Der Seniorenbeauftragte Phil Sutherland setzte sich dafür ein, zusätzlich Reha-Sport anzubieten.
Die Zahl der Senioren wächst, der Verein habe das im Blick, so Sutherland. Bis Herbst 2026, so hoffte er, kann im Verein Reha-Sport angeboten werden. Aus den Abteilungen war zu hören, dass die Abteilung Ultralauf viele Läufe und Ausflüge unternommen hat, darunter eine Alpenüberquerung in sieben Tagen. Für die Zukunft soll es gelingen, am 17. Oktober die Deutsche Mannschaft im Sechs-Stunden-Lauf nach Schwindegg zu holen. Im Fußball gingen elf Spieler verloren und die Abteilung wurde umgebaut. Ab 1. Juli wird es bis zur G-Jugend die Spielgemeinschaft SG Obertaufkirchen/ Schwindegg geben.
Schatzmeister Sepp Lackermeier hielt den Kassenbericht in Vertretung für Sepp Obermeier. Der Sportverein ist finanziell sehr gut aufgestellt. Die Kassenprüfer Christa Obermeier und Robert Bauer hatten nichts zu beanstanden und attestierten einwandfreie Arbeit. Der Vorstand konnte einstimmig entlastet werden.