Waldkraiburg – Das Jugendparlament (JuPa) der Stadt Waldkraiburg wird neu gewählt und sucht interessierte junge Menschen, die Lust haben, sich aktiv für die Interessen von Jugendlichen einzubringen. Ähnlich wie ein Stadtrat ist das Jugendparlament als Organisation fest bei der Stadt verankert und kümmert sich um alle Ideen und Belange von Jugendlichen gegenüber den politischen Entscheidungsträgern und wird alle zwei Jahre neu gewählt.
Die Wahl findet in Wahllokalen bis 26. Juni statt. Wahllokale werden die Schulen, das Haus der Jugend und das Rathaus sein. Die genauen Termine der einzelnen Wahllokale werden noch bekannt gegeben. Wahlberechtigt sind alle Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren, die ihren Lebensmittelpunkt in Waldkraiburg haben. Das heißt, wer in Waldkraiburg wohnt, zur Schule geht, eine Ausbildung macht oder arbeitet, darf wählen und sich auch als Mitglied des Jugendparlaments aufstellen lassen.
Kandidaten gesucht: Aktiv das Jugendparlament mitgestalten! Wer sich als Kandidat aufstellen lassen möchte, kann sich bis zum 31. Mai bewerben. Das Anmeldeformular wird mit dem Wahlaufruf per Post an alle Wahlberechtigten zugestellt oder kann unter jugend@waldkraiburg.de angefordert, unter www.waldkraiburg.de heruntergeladen oder im Haus der Jugend abgeholt werden. „Jugendliche als aktive Mitglieder der Gesellschaft zu beteiligen ist wichtig, um ein gelingendes Zusammenleben der Generationen zu ermöglichen. Sie sind Experten ihrer Lebenswelt und es ist wichtig, sie in Entscheidungsprozesse miteinzubeziehen. Außerdem ist das JuPa eine tolle Möglichkeit, um neue Leute kennenzulernen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele junge Menschen aufstellen lassen“, so die Juvos (Jugendpfleger vor Ort) aus dem Haus der Jugend. Dem schließt sich auch Jugendreferent Christoph Arz an: „Wir wollen Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich mehr zu beteiligen und für ihre Bedürfnisse und Wünsche einzutreten. Daher bewerbt euch und macht mit!“ Das JuPa übt seine Tätigkeit ehrenamtlich und überparteilich (das heißt, Mitglieder müssen keiner Partei angehören) aus und sorgt dafür, dass junge Menschen ihre Lebenswelt aktiv mitgestalten und an kommunalpolitischen Prozessen teilnehmen. Ein gemeinsames Ziel haben sich die Organisatoren der Jugendparlamentswahl gesetzt: „Wir wollen nicht, dass man über Angelegenheiten der Jugendlichen ohne sie entscheidet. Sie sollen beteiligt werden und die Möglichkeit haben, ihre Zukunft mitzugestalten.“