Buchbach – In der Aula der Grund- und Mittelschule stellte Schulleiter Dr. Simon Dörr den europäischen Wettbewerb vor, an dem die Schule dieses Jahr zum ersten Mal teilgenommen hatte. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.
Auf Anhieb hatte die Schule acht bayerische Landespreise und einen Bundespreis gewonnen. Die Klasse 1a wird dafür im Juli in der Staatskanzlei geehrt. Vorab wurden die Sieger der 1a und der 7a an der Schule im Beisein des Bürgermeisters Thomas Einwang ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feierstunde begrüßte der Schulleiter die Vertreter der Europa Union Bayern Bettina Harnischmacher und Walter Göbl, Bürgermeister Einwang sowie die Klassen 1a, 1b, 7a, 8a und ihre Lehrerinnen.
Das Thema des Europäischen Wettbewerbs war „Menschenrechte“. Sie sind das Fundament Europas und sichern Freiheit, Gleichheit und Würde für alle Menschen innerhalb und außerhalb der EU. Doch sie geraten zunehmend unter Druck. Daher konnten die Schüler zum Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ Zeichnungen, Podcasts, Filme oder Musik einreichen und zeigen, was Rechte wie Meinungsfreiheit, Schutz vor Diskriminierung oder Kinderrechte für sie bedeuten. Die Schüler hatten das Thema eindrucksvoll umgesetzt und stellten ihre Bilder vor. Sie zeigten Kinder, die sich an der Hand halten unter ihren Länderflaggen, zwei beste Freundinnen – egal welcher Religion, oder die Flügel der Freiheit. Besonders war die Klasse 1a, die den Bundespreis gewonnen hatte. Sie reichte ein selbstgeschriebenes Lied ein. „Frieden heißt Zusammenhalt, egal woher du kommst, jeder hilft, so gut er kann, so fängt Freundschaft an“, heißt es darin. Gemeinsam sangen sie es vor.
Ein Grußwort sprachen Walter Göbl und Bettina Harnischmacher. Sie lobten die Schüler für ihre Preise und stellten das nächste Thema vor: Europa gerecht gestalten. Was kostet die Zukunft? Ein Grußwort sprach auch Bürgermeister Thomas Einwang. Frieden und Freiheit seien für uns heute selbstverständlich. Europa habe daran einen riesengroßen Anteil. Früher haben die Menschen in Europa sich bekämpft. Daher müsse die Europäische Union geschützt und gehegt werden und der Zusammenhalt sei wichtig, so der Bürgermeister. Er gratulierte den Schülern und dankte auch Dr. Simon Dörr für die Initiative. „Nur miteinander können wir das Große bewegen“, betonte Einwang.