Schönberg – Es war wieder ein voller Erfolg: Das Schönberger Pfingstradrennen am letzten Sonntagnachmittag bot wieder echten Spitzensport auf Profi-Niveau, aber auch echten Amateursport auf Hobby- und Kinder-Ebene. Damit ein Fest für die ganze Familie mitten in Schönberg – und mit allem Drum und Dran. 225 Starter gab es heuer in fünf Rennen, davon 90 Kinder aus „sehr“ nah und fern.
Besonders hervorzuheben war heuer, dass das beliebte Radsport-Ereignis am Sonntag nun seine nunmehr fünfte Auflage gefeiert hat. Bürgermeister Alfred Lantenhammer war auch heuer wieder mit großem Elan als Starter, mit der Zielflagge und bei den Siegerehrungen dabei. Lantenhammer freue sich immer riesig über alle Gäste, die nach Schönberg kommen, denn jeder sei „bei uns willkommen“. Das Elsaß-Bäcker-Team um Toni Jung hätte auch heuer wieder ein einmaliges Event geschaffen. „Ich bin stolz auf meine Schönberger“, unterstrich Lantenhammer. Die Gemeinde kümmere sich jedes Jahr um die Absperrungen mit allen Umleitungen seit dem frühen Morgen und am Abend bis 20 Uhr wurde wieder alles weggeräumt. „Meine Bauhof-Leute sind ständig mit dabei und ihnen gilt natürlich ein sehr großer Dank, weil man das eigentlich nie sieht, dass die so fleißig sind“.
Etabliertes
Rennen geworden
Organisator, Rennleiter und Sponsor Dominik Dietrich aus Gangkofen: „Schön ist für mich das Rennen, wenn man sieht, wie viele Kinder begeistert dabei sind und dies ist immer die Hauptsache“. Für unser Jubiläum ist schon zu bemerken, dass wir ein etabliertes Rennen geworden sind.
Organisator, Radsport-Gönner und Elsaß-Bäcker-Team-Sponsor Toni Jung war enorm zufrieden und stolz auf sein „Werk“, das er nur mit der tollen Dorfgemeinschaft auf die Beine stellen konnte. „Wir sind schon stolz darauf, dass wir bei den Profis so ein großes Feld haben, wobei heuer sogar noch ein Team aus Wien dazukam und besonders stolz bin ich natürlich, dass auch drei Fahrer aus Frankreich – meiner Heimat aus dem Elsaß – mit dabei sind“. Schön fand der „Macher“ auch, dass ein großes Rahmenprogramm mit Aktionsständen, dem Zauberclown Manuela und einer Verköstigung vom Feinsten organisiert wurde und heuer auch erstmals ein Masters-Rennen gestartet wurde. Neu war am Sonntag auch das Laufradrennen für den jüngsten Nachwuchs ab drei Jahren – und 15 Youngsters zeigten unter riesigem Beifall ihr Können. Machbar ist so ein Radrennen natürlich nur mit Dominik Dietrich und „dass unsere Vereine mit 100 Leuten mitarbeiten sowie Feuerwehr und Sportverein die Bewirtung machen“, weiß Toni Jung aus Erfahrung. „Wenn in Schönberg was ist, dann hilft das ganze Dorf zusammen“.
Die 1.000 Einwohner seien dann alle da und kämen zum Fest, auch „wenn sie oft gar keine Radsport-Fans sind und sicher die Mehrheit eben Fußballer sind, aber wenn was ist, sind trotzdem alle da“. Ab Oktober und November geht Jung übrigens immer auf die Suche nach Sponsoren, denn „so ein Rennen kostet natürlich schon sehr viel Geld und da sind wir natürlich enorm froh, dass wir so viele treue Sponsoren haben, die immer wieder mitmachen“. Auch wenn das alles viel Arbeit macht, mache es schon Spaß.
Mit Bernd Gröne war auch der Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele von Seoul als Repräsentant der Stiftung KinderHerz vor Ort. Dazu gab es später riesigen Beifall, denn die Ortsvereine spendeten 1.500 Euro aus dem Erlös des letztjährigen Adventsmarkts, und Toni Jung gab den gleichen Betrag aus Spenden seiner Bäckerei-Filialen hinzu.