Zweites Starkbierfest abgehalten

von Redaktion

Michael Zinn übernimmt Vorsitz des Motorradclubs und plant Ausstellung Haag vor 25 Jahren

Haag – Das zweite Haager Starkbierfest wurde vor 25 Jahren unter Regie von Erwin Kohl in der alten Turnhalle am Marktberg abgehalten. Die „Hoglbuachan“ spielten auf. Im Vorprogramm glänzten Jack Jakel und die „Karli Familie“.

Fastenprediger Ludwig Meindl verlieh den „Orden wider den tierischen Ernst“ und nahm die Ratten aus dem Windener Krematorium wie die Schlaglöcher von „Bad Altdorf“ ins Visier.

Michael Zinn übernahm den Vorsitz des Motorradclubs und plante den ersten Motorradtag für Haag. 50 Maschinen kamen in der Turnhalle von der Ducati-Rennmaschine über Kinder-Enduros bis zu „Harleys“ zur Ausstellung.

Mit der Bezeichnung „An der Wies-Kapelle“ erhielt der Verbindungsweg zwischen Mühldorfer- und Lerchenberger Straße einen neuen Namen.

Eine Umbenennung erfuhr das „Räubergassl“ hinter dem Milchwerk Jäger. Es sollte zukünftig „Milchweg“ heißen. Neu hinzu kam der Gustav-Fischer-Weg. Abgelehnt wurde der „Torkelweg“ für die Zufahrtsstraße zum Volksfestplatz.

Besonderes Lob mit Blumen erteilte Verschönerungsvereinsvorsitzender Robert Scherz Maria Rauscher für die Pflege der Altdorfer Anlage. Gegen „Verunstaltungen“ im Gemeinderat musste er wie so oft schimpfen. Seine Mahnung hieß, die Hunde in der „Idylle Stiftungswald“ an der Leine zu halten.

Lydia und Günter Goetzke spendeten für das „Naturschutzprojekt Haager Umland“ Bäume, die Judith Harrison vom Naturschutz mit ihrem Team pflanzte. 800 Völker zählte der Bienenzuchtverein mit Ferdinand Drexler. Er hatte bereits Probleme mit dem Nachwuchs.

Die Haager Feuerwehr freute sich, nun sieben weibliche Mitglieder im Nachwuchs zu haben. Die Pionierin für Feuerwehrfrauen war Doris Noller. Der Tauchclub bekam mit Patrick Bonetsmüller einen neuen vereinseigenen Tauchlehrer.

In die Zwickmühle war die Haager SPD geraten. Bürgermeister Hermann Dumbs war aus der Partei ausgetreten. Nun wusste man nicht, solle man ihn künftig unterstützen oder einen neuen aufstellen.

Im Gespräch als neue „eigenständige Kraft“ war Franz Moser, der sich aber nicht gegen Dumbs stellen wollte.

Der Haager Krankenhausverein schmückte die Gänge mit 22 Gemälden. Einen Besucherdienst unterhielt die Frauen-Union. Der Werbering „Haag aktiv“ zählte 87 Mitglieder. Hier hatte Helmut Schmid die Nachfolge von Robert Morawietz angetreten. Zum Renner des Kinderfestes wurde im wahrsten Sinn des Wortes ein Rennwagensimulator.

Für das Auswechseln der Weihnachtsbeleuchtung traten die Mitglieder selber an und sparten 1.000 Mark ein. Neu installiert wurde die Beleuchtung des „Kern-Gartens“.

1.400 Besucher waren zum Hobbykünstlermarkt gekommen.

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