Heldenstein – Bürgermeisterin Antonia Hansmeier hat bei der Bürgerversammlung im Gasthaus „Alter Wirt“ eine positive Bilanz. Sie blickte auf ein erfolgreiches und arbeitsreiches Jahr 2025 zurück.
Die Gemeinde Heldenstein entwickelt sich weiterhin positiv und kann auf eine solide Finanzlage bauen. Der Gesamthaushalt belief sich auf rund 13,2 Millionen Euro. Der Verwaltungshaushalt stieg auf 8,846 Millionen Euro an, während der Vermögenshaushalt bei 4,294 Millionen Euro lag. Die wichtigsten Einnahmen stammen aus der Gewerbe- und Einkommenssteuer.
Zu den größten Ausgaben zählen die Kinderbetreuung sowie die Kreisumlage. Dank gezielter Förderprogramme konnten zahlreiche wichtige Investitionen umgesetzt und weitere Projekte vorbereitet werden.
Bereits erfolgreich abgeschlossen wurden mehrere bedeutende Maßnahmen. Verwaltungsgebäude, Schule mit Turnhalle, Kindertagesstätte, Feuerwehrhaus und Bauhof werden inzwischen nachhaltig mit Fernwärme versorgt. Das Rathaus erhielt eine neue Eingangstür und einen barrierefreien Eingangsbereich. Auch der Biergarten des „Alten Wirt“ präsentiert sich nach der Neugestaltung in neuem Glanz. Große Fortschritte gibt es zudem im Bereich der Infrastruktur. Die Sanierung der Goethe-straße steht kurz vor dem Abschluss. In der Ganghofer- und Schillerstraße laufen derzeit umfangreiche Arbeiten zur Erneuerung der Wasserleitungen und Kanäle. In Weidenbach wird das Kanalsystem am Birkenweg saniert. Am Badeweiher konnten die Sanitäranlagen und Umkleidekabinen modernisiert werden.
Ein Meilenstein für die Zukunft ist der gestartete Breitbandausbau. Mit Fördermitteln in Höhe von rund drei Millionen Euro kann künftig jeder Haushalt in Heldenstein an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Damit investiert die Gemeinde gezielt in eine moderne und leistungsfähige digitale Infrastruktur.
Auch die laufenden Projekte zeigen das große Engagement der Gemeinde, zeigte sich die Bürgermeisterin überzeugt. Für die Feuerwehr Heldenstein wird ein neues Mehrzweckfahrzeug angeschafft. Der Spielplatz in Weidenbach wird umfassend neugestaltet.
Ein Herzensprojekt von Bürgermeisterin Hansmeier ist der Neubau der Turn- und Gemeindehalle. Die Planungen stehen kurz vor der Genehmigung. Zusätzliche Planungssicherheit bringt die zugesagte Sportstättenförderung des Bundes in Höhe von 900.000 Euro.
Für die kommenden Jahre hat die Gemeinde weitere wichtige Vorhaben im Blick. Geplant sind unter anderem der Neubau eines Familienzentrums sowie der Bau eines Radwegs von Lauterbach nach Bachham. Auf dem Gemeindefriedhof sollen neue Bestattungsmöglichkeiten wie Baum- oder Rosenbestattungen entstehen. Durch den Erwerb eines Grundstücks an der ehemaligen Müllumladestation können zudem neue Gewerbegrundstücke geschaffen werden.
Auch beim Thema Katastrophenschutz ist Heldenstein zukunftsorientiert aufgestellt. Das Feuerwehrhaus sowie das Verwaltungsgebäude werden mit Photovoltaikanlagen und Stromspeichern ausgestattet, um die Handlungsfähigkeit der Gemeinde im Krisenfall sicherzustellen. Ein umfassender Krisenplan wurde bereits erarbeitet. Als wichtige Leuchtturmprojekte gelten dabei die Grundschule in Heldenstein, die Feuerwehrhäuser in Lauterbach und Weidenbach sowie das Schützenheim in Haigerloh. Bürgermeisterin Hansmeier würdigte ausdrücklich das große ehrenamtliche Engagement aller Ortsfeuerwehren.
In seinem Grußwort zeigte sich Landrat Max Heimerl beeindruckt von den Entwicklungen in Heldenstein. Er lobte die nachhaltigen und zukunftsweisenden Investitionen der Gemeinde.
Zum Abschluss richtete Bürgermeisterin Hansmeier einen besonderen Dank an die Beauftragten der Gemeinde, Marianne Matschi (Jugend und Sport), Heidi Luft (Kultur und Tourismus), Carola Kamhuber (Familienbeauftragte) Josef Sixt (Seniorenbeauftragter). Sie haben in den vergangenen sechs Jahren mit großem Engagement dazu beigetragen, Heldenstein noch lebenswerter und attraktiver zu gestalten sowie zahlreiche Veranstaltungen und Angebote für die Bürger organisiert.