Egglkofen – Mit einer sehr würdigen Trauerfeier, zelebriert von Pfarrer Markus Hochheimer und musikalisch begleitet vom Egglkofener Kirchenchor, verabschiedeten sich die Angehörigen und die Trauergäste von Heinz Hellfeuer, der am 2. Mai im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Auch die
Fahnenabordnung der Krieger- und Soldatenkameradschaft gab ihm das letzte Geleit auf seinem letzten irdischen Weg zur Urnenbestattung im Familiengrab. Pfarrer Hochheimer blickte auf das Leben des Verstorbenen zurück. Heinz Hellfeuer wurde am 13. Dezember 1942 als Sohn der Eheleute Josef und Martha Hellfeuer in Gruden bei Oppeln in Oberschlesien geboren. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Horst, der bereits verstorben ist, und weiteren vier Geschwistern wuchs er dort auf. Nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reichs im Jahr 1945 musste die Familie wie Millionen andere Flüchtlinge in den Westen fliehen, kam nach Bayern, zunächst nach Wiesbach. Anschließend fand sie in Egglkofen eine neue Heimat. Heinz Hellfeuer erlernte nach der Schulzeit das Bäckerhandwerk bei der Bäckerei Windhager in Neumarkt-St. Veit. Nach einer beruflichen Veränderung war er lange Jahre bei der Straßenbaufirma Strabag tätig. Viele Jahre war das Fußballspielen beim örtlichen FCE sein Hobby. 1960 fand er mit Josefine Braun sein privates Glück. 1968 trat er mit ihr vor den Traualtar. Das Eheglück vervollständigte die Geburt der zwei Kinder Karlheinz und Sonja. Mittlerweile gehören zur Familie vier Enkel und drei Urenkel. Seine Frau Josefine starb im Jahr 2008 und Heinz Hellfeuer war lange Zeit Witwer. Später zog er in den Stift nach Neumarkt- St. Veit und hatte da sechs Jahre eine neue Heimat. Dort verstarb er am 2. Mai im Alter von 83 Jahren. Nach dem würdigen Requiem zog die Trauergemeinde unter musikalischer Begleitung zum Familiengrab. Mit einem musikalischen Abschiedsgruß der KSK mit dem „Guten Kameraden“ und Salutschüssen wurde Heinz Hellfeuer verabschiedet. nz