Waldkraiburg-St. Erasmus – Die Pilger der Legio Mariä aus München hatten heuer ein „heißes Marschier-Wetter“ bei ihrer Fußwallfahrt nach Altötting, denn viele Sonnenstrahlen begleiteten sie auf ihrem langen Weg. Waren es früher schon 700 oder noch mehr Teilnehmer, so gingen diesmal wieder rund 400 Gläubige mit. Etwa 100 Pilger waren einen Tag früher nach Altötting unterwegs. Die zweite Gruppe machte sich nach dem Morgengottesdienst in Heimstetten am Pfingstsamstag auf den Pilgerweg bis nach Haag. Am späten Nachmittag des Pfingstsonntags passierten die Wallfahrer singend und betend das Waldkraiburger Stadtgebiet in der Ortschaft Hausing, ehe sie dann in St. Erasmus eintrafen und in Kraiburg vom Glockengeläut empfangen wurden. Die Fußgänger hatten sich – nun schon gut über 60-mal – wieder auf den fast 100 Kilometer langen Weg gemacht, um über Haag, Gars, Jettenbach, St. Erasmus, Kraiburg zur „Schwarzen Madonna“ nach Altötting zu pilgern.
Von Samstagfrüh bis Pfingstmontagmittag marschierten die Bittgänger an drei Tagen gut über 20 Stunden. Die Strapazen des Bittgangs nahmen ältere und junge Gläubige bis hin zu Kleinkindern auf sich. Weitere Pilgerzüge kamen in Heiligenstatt bei Tüßling dazu. So feierten in der Altöttinger Basilika wieder Tausende von Pilgern einen beeindruckenden Gottesdienst mit dem ergreifenden Schlusslied von der „Schwarzen Madonna“. bac