Waldkraiburg – „Die Feuerwehr rettet Leben“, sagt Sven, Zugführer bei der Feuerwehr, „selbstverständlich auch, wenn es um Amphibien geht!“ Durch die Trockenheit ist der Bestand von Laubfröschen und Gelbbauchunken aktuell gefährdet. Es trocknet ganz einfach die Kinderstube der Amphibien aus. In der abwechslungsreichen Weidelandschaft, die der Bund Naturschutz bei Niederheldenstein über Jahrzehnte in einer ausgedienten Kiesgrube angelegt hat, gibt es verschiedene Gewässer. Sie sind das Zuhause der Frösche und dienen darüber hinaus den Weidetieren als Tränke. Die Tümpel werden von Regenwasser gespeist. Aber was, wenn es über Wochen nicht regnet? „Dann sterben alle Nachkommen von Laubfrosch und Unke“, erklärt der Biologe Dr. Andreas Zahn, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe: „So etwas kommt immer wieder vor. Aber seit Jahren schrumpfen die Bestände, daher müssen wir eingreifen, um den Arten zu helfen.“ Mit 10.000 Liter Wasser hat die Feuerwehr ausgeholfen. Das sollte erst einmal reichen, um zumindest die Froschbabys durch die Dürre zu bringen. Das Leben der Laubfrösche und Gelbbauchunken in der ehemaligen Kiesgrube wurde mit dieser Aktion der Feuerwehr Waldkraiburg gerettet.re