Haag – Der Start in die neue Badesaison war vor der momentanen Abkühlung bei sommerlichen Temperaturen gelungen. Die Akzeptanz ist nach wie vor ungebrochen. Sorgen bereitet der niedrige Wasserstand. An einer Lösung für die „Brücke“ wird gearbeitet.
Im Nichtschwimmerbereich sind die Rutschen für die kleinen Badegäste geschlossen. Die Holzbrücke wurde über die Jahre morsch, stellte man schon vergangenes Jahr fest. Bürgermeister Dr. Florian Haas kommentierte bei seiner Begehung zum Badesaisonstart im Haager Freibad: „Wir arbeiten an einer schnellstmöglichen Lösung.“ Ein Sorgenkind wurde heuer der Altdorfer Mühlbach. Er hatte aufgrund der langen Dürreperiode einen äußerst niedrigen Wasserstand. So gelang es ihm auch nicht wie in den Vorjahren, das Freibadbecken bis zum Rand zu füllen und für einen reibungslosen Wasserdurchfluss zu sorgen. Für die Anforderungen der Saison ist die Gemeinde bestens gerüstet. Den zwei Bademeistern Jörg Berchtenbreiter und Tanja Bonheur stehen mehrere Rettungsschwimmer zur Seite. „Auch der Bauhof hilft mit“, so Bürgermeister Dr. Florian Haas. Saisonende im Hallenbad und Saisonbeginn im Freibad verliefen im harmonischen Übergang. Auch bei schönem Wetter hatte das Hallenbad an der Grund- und Mittelschule zuletzt noch Besucher. Bademeisterin Tanja Bonheur bestätigte die „gute Binnenwasserqualität“, die regelmäßig kontrolliert werde. Vor der Abkühlung waren die Temperaturen im Wasser auf 23 und in der Luft auf 29 Grad geklettert. Aufgefallen ist, dass sich unter den Gästen „sehr viele Familien“ befanden. Rundum freute sich die Bademeisterin über „sehr freundliche Gäste“: „Da gibt es keine Probleme.“ Eine zusätzliche Tätigkeit betreffe die Bademeister aufgrund der Wassersituation. Sie müssen Blätteransammlungen täglich mit dem Kescher entfernen.
Froh sind die jüngeren Badegäste. Der 13-jährige Benedikt fühlte sich sichtlich wohl: „Super, alle meine Freunde sind da!“ Stammgast Manuela Grundei kommt auch schon mittags, wenn es ihr möglich ist: „Es ist immer wieder schön. Wir dürfen froh sein, dass wir so etwas haben.“ Am Seniorinnentisch unter dem schattigen Baum wurden einige Spielchen gemacht. Das grüne Krokodil spritzte eine Fontäne in das Planschbecken der Jüngsten.
Am Kiosk bildeten sich kleine Warteschlangen. Freibadstubenchefin Carmen Authenried hatte alle Hände voll zu tun. Die Stammgäste zum Nachmittags- und Dämmerschoppen im Biergarten loben schließlich die „traumhafte Kulisse“ des Freibads.