Szenario „Explosion in einer Partyhütte“

von Redaktion

Sieben Hundestaffeln üben im Staatsforst Föhrenwinkel

Waldkraiburg – Nach einer fiktiven Explosion in einer Partyhütte suchen Rettungskräfte nach Vermissten. Am Samstag, 13. Juni, findet dazu in Waldkraiburg eine Großübung statt. Sieben Hundestaffeln und weitere Organisationen proben das Zusammenspiel für den Ernstfall.

Es soll um „mehrere vermisste Personen“, „eine Explosion in einer illegalen Partyhütte im Wald“ und „schwer zugängliches Gelände“ gehen. Am 13. Juni organisiert die Rettungshundestaffel Inntal im Rahmen ihres 25-jährigen Bestehens eine großangelegte Übung mit verschiedenen Rettungsorganisationen. Die Schirmherrschaft für das Event, das im Wald im Waldkraiburger Stadtteil Föhrenwinkel stattfindet, hat der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer übernommen.

Wie die Rettungshundestaffel Inntal mitteilt, nehmen rund zehn Beamte des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, die Feuerwehren Waldkraiburg und Pürten, Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes sowie insgesamt sieben Rettungshundestaffeln jeweils vom BRK Mühldorf, BRK Altötting, BRK Traunstein, den Maltesern Bad Reichenhall, dem BRK Zwiesel, dem BRK Bayerischer Wald und eben die Rettungshundestaffel Inntal daran teil.

Im Wald bei
Föhrenwinkel wird geübt

Die Übung findet im Wald im Bereich des Föhrenwinkels in Waldkraiburg ab 9 Uhr statt. Es werden auch Drohnen im Übungseinsatz sein. Ziel der Übung ist es, Flächensuchhunde und Mantrailer einzusetzen, die Rettung von Patienten aus unwegsamem Gelände sowie die Versorgung von Verletzten zu üben. Dabei sollen auch die Koordination unterschiedlicher Organisationen und die Kommunikation untereinander geprobt werden. Wie wichtig das gemeinsame Zusammenspiel der unterschiedlichen Rettungseinheiten ist, zeigt ein kürzlich erfolgter Einsatz. Laut Hunderettungsstaffel Inntal wurden vergangenen Freitag Feuerwehr, Polizei und BRK gemeinsam mit der Hundestaffel zu einer Personensuche nach Ampfing alarmiert. Vermisst wurde eine 85-jährige Frau, die seit dem Vorabend aus dem Seniorenheim verschwunden war (wir berichteten).

„Unmittelbar nach Eintreffen der Einsatzkräfte begann die systematische Suche im zugewiesenen Gebiet. Mehrere Flächensuchhunde sowie Mantrailer kamen dabei unter anspruchsvollen Bedingungen zum Einsatz“, heißt es. Hier mussten alle Beteiligten schnell und professionell zusammenarbeiten. Die vermisste Person wurde nach intensiver Suche von unserem Mantrailer-Einsatzteam Kurt Schmalwieser mit Malinois-Rüde Leo zusammen mit den Einsatzhelfern Evi und Jürgen gefunden. Die Frau wurde anschließend medizinisch versorgt und dem Rettungsdienst übergeben.re

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