VHS Mühldorf zieht eine positive Bilanz

von Redaktion

Mitgliederversammlung der Volkshochschule – Programm reicht von Survival-Camp bis Norwegisch – Über 10.000 Teilnehmer

Mühldorf – Zur Mitgliederversammlung der Volkshochschule (VHS) Mühldorf hatten der Vorsitzende Hans Rath und seine Stellvertreterin Marianne Zollner in die Räume in der Schlörstraße geladen. Auch die stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger war gekommen. Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber hatte sich wegen einer Terminüberschneidung entschuldigt.

Neu in der Vorstandschaft konnte der VHS-Chef Alexandra Seisenberger und Sophia Engleder begrüßen, die sich kurz vorstellten. SPD-Stadträtin Alexandra Seisenberger hatte als Kulturreferentin die Nachfolge von Claudia Hungerhuber angetreten, die dieses Amt sechs Jahre lang innehatte und die im Mai zum Stadtoberhaupt gewählt worden war. Sophia Engleder ist seit November 2025 die neue Programmleiterin der Mühldorfer Bildungseinrichtung. Sie folgt auf Raphael Schmidhuber. Die Kassenprüfung hatte Ilse Preisinger-Sontag wie gewohnt durchgeführt; sie hatte Belege eingesehen und mit der Buchführung verglichen. Offene Fragen hatte ihr Geschäftsführer Jens Droppelmann beantworten können. Da es keinerlei Beanstandungen gab, konnte die Vorstandschaft einstimmig entlastet werden. Im Anschluss trug Jens Droppelmann den Jahres- und Geschäftsbericht für das Jahr 2025 vor. Sein Fazit: „Das Programm der Volkshochschule Mühldorf wird von der Bevölkerung in Stadt und Landkreis angenommen, wir haben ein gutes Ergebnis eingefahren.“ Droppelmann nannte einige Faktoren, die auf dieses Ergebnis einen Einfluss haben. So seien die Zeiten derzeit doch unsicher, die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie hohe Energiepreise würden die Bevölkerung verunsichern.

Seit Corona wird der Gesundheitsbereich weniger angenommen. Die daraus für die VHS entstehenden Defizite werden aber von den Bereichen „Sprachen“ und „Junge VHS“ aufgefangen. Droppelmann schloss seinen Part mit der Vorstellung des Haushaltsvoranschlags für das Jahr 2026, der ebenfalls einstimmig angenommen wurde. Hierzu hatte der Bayerische Volkshochschulverband mitgeteilt, dass in absehbarer Zeit mit einer geringeren staatlichen Mitfinanzierung zu rechnen sei. Schulleiterin Kerstin Haider von der Fachakademie Starkheim freute sich über die gute Kooperation mit der VHS Mühldorf bei den „Starkheimer Erziehungsgesprächen“.

Zum Schluss wollte Alexandra Seisenberger wissen, wie viele Veranstaltungen pro Jahr bei der Mühldorfer VHS durchgeführt werden. Dazu hatte Jens Droppelmann die Zahlen von 2024 parat. Da waren es 1.021 durchgeführte Veranstaltungen mit 10.653 Teilnehmern. „Unser Angebot umfasst ein breites Spektrum: Man kann bei uns Gebärdensprache oder Norwegisch lernen, die Fischerprüfung ablegen oder in einem Survival-Camp erfahren, wie man in der freien Wildnis überlebt.“hra

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