CSD setzt Zeichen für Vielfalt
Dichtes Gedränge am Stadtplatz: Rund 600 Besucherinnen und Besucher waren nach Schätzung der Polizei in diesem Jahr zum CSD nach Mühldorf gekommen, angereist wurde auch aus München, Landshut, Regensburg und Passau. Fotos Kreibich
Der zweite Christopher Street Day in Mühldorf hat im Schatten des tödlichen Angriffs in Berlin gestanden. Nach einer Schweigeminute zeigten mehr als 600 Teilnehmer mit einer bunten Feier Solidarität und setzten ein Zeichen für eine offene Gesellschaft.
Mühldorf – Es war ein Christopher Street Day unter völlig anderen Vorzeichen als bei der Premiere im vergangenen Jahr. Nach dem tödlichen Angriff beim Berliner CSD am Vorabend war den Veranstaltern und den mehr als 600 Teilnehmern zunächst nicht nach Musik, Glitzer und ausgelassener Stimmung zumute.