Beim Finale der Luftgitarren-Weltmeisterschaft am Freitagabend im finnischen Oulu standen auch zwei Deutsche auf der Bühne. Neben Marc „Airbreaker“ Dumont aus Langenfeld (Nordrhein-Westfalen) konnte sich auch der deutsche Champion Patrick „Ehrwulf“ Culek aus München qualifizieren.
Die Kunst der Luftgitarre ist unter Metal-Fans weit verbreitet. Bei dem Wettbewerb geht es darum, zu einem einminütigen Musikstück auf einer imaginären Gitarre zu spielen. Patrick Culek hatte sich bereits mit dem Sieg bei den Deutschen Meisterschaften Ende Juli für den Wettbewerb in Oulu qualifiziert. „Ich erwarte nicht, zu gewinnen“, sagte der Münchner vor dem Finale. „Dazu ist die Konkurrenz einfach zu gut.“ Mit welchem Musikstück er am Abend auftrat, war geheim. Der 41-Jährige sagte nur: „Es wird etwas ganz anderes, als alle anderen machen.“ In diesem Jahr kamen die 15 Finalisten noch aus den USA, Südkorea, Japan, Schweden, Großbritannien, Australien und Finnland. Der Gewinner stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. dpa