Ein 64-jähriger Mann aus Altötting hat bei einer Fahrt durch München einen Herzinfarkt erlitten und einen Bus der Linie 59 gerammt. Der Mann konnte nicht mehr gerettet werden, er starb wenig später. Laut Polizei war der 64-Jährige am Freitag gegen 16.30 Uhr mit seinem BMW stadtauswärts aus dem Richard-Strauß-Tunnel gekommen, prallte gegen den Bus und kollidierte zudem mit einem Nissan. Der 64-jährige Rentner kam unter laufender Reanimation mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Dort verstarb er aber kurze Zeit später. Andere Personen wurden nicht verletzt. Aufgrund des sehr hohen Verkehrsaufkommens und der Sperrung der Unfallstelle kam es zu starken Verkehrsbehinderungen am Freitagabend in Bogenhausen. sri
Beim Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Rettungswagen auf Einsatzfahrt ist dieser am Samstag in Pasing umgekippt. Ernsthaft verletzt wurde aber niemand. Laut Polizei steuerte eine 22-jährige Rettungsassistentin den Sanka mit Blaulicht und Einsatzhorn zu einem Notfall. Beim Überqueren der Kreuzung Pippinger Straße/ Josef-Felder-Straße hatte ein Linienbus gestoppt, die 22-Jährige übersah aber das neben dem Bus fahrende Auto. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen wird auf knapp 60 000 Euro geschätzt. sri
Ein 23 Jahre alter Münchner ist bei einem Verkehrsunfall in Laim schwer verletzt worden. Laut Polizei hatte eine 26-jährige Fiat-Fahrerin beim Abbiegen von der Westend- auf die Elsenheimerstraße den ihr entgegenkommenden Radfahrer Freitagnacht gegen 23.30 Uhr übersehen. Der Rezeptionist flog über die Motorhaube und verletzte sich schwer. Mit Brüchen und einer Schädelprellung kam er in eine Klinik. sri
Parkbänke und Abfallbehälter werden seit geraumer Zeit in München in größerem Abstand zueinander aufgestellt. Der Grund sind stinkende Hundekotbeutel. Dies geht aus einer Antwort des städtischen Gartenbaureferates auf eine Anfrage des Bezirksausschusses Berg am Laim (BA) hervor. In den vergangenen Jahrzehnten war es in Münchner Grünanlagen eigentlich üblich, Abfallbehälter relativ nahe an Parkbänken zu platzieren. Doch seit der vermehrten Aufstellung von Tütenspendern für Hundekot stinken die Abfalleimer mehr, weil sie regelmäßig zur Entsorgung der vollen Tüten benutzt werden. Aufgrund dieser Geruchsbelästigungen werden bei der Neuplanung von Grünanlagen die Abfallbehälter nun in einigen Metern Entfernung zu den Parkbänken aufgestellt, heißt es seitens des Referates. Dies werde aber nun nicht stadtweit bei allen bestehenden Bänken nachträglich umgesetzt, sondern nur bei ohnehin anstehenden Reparaturen. ick