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von Redaktion

Arzt überlebt Skorpion-Stich

Ein Heidelberger Arzt hat Münchner Experten sein Leben zu verdanken. Als der Mann aus einem Kenia-Urlaub zurückgekommen war, entdeckte er einen Skorpion in seinem Koffer. Beim Versuch, das Tier zu befreien, stach es zu. Dies ist lebensgefährlich. Ein Notarzt versorgte den Mann und fing das Tier ein. Für die Behandlung musste allerdings die Skorpion-Art geklärt werden. Dabei halfen das Toxikologische Institut und die Reptilienauffangstelle in München. Anhand von Bildern des eingefangenen Spinnentiers berieten sich die Fachgruppen und konnten das Tier auf die Unterart Hottentottas der Gattung Buthidae einordnen. Diese sind sehr stechfreudig und angriffslustig und haben zudem ein sehr potentes Gift. Vier Tage später war der Mann außer Gefahr.  thi

Er war erst 15 Jahre alt – aber das hielt einen Schüler nach der Wiesn nicht davon ab, einen australischen Touristen brutal auszurauben. Seine Identität konnte die Polizei dank einer Überwachungskamera klären. Jetzt nahmen die Beamten ihn fest. Am 23. September war der Räuber dem Australier gegen 0.30 Uhr zu einem Geldautomaten hinterhergelaufen, als dieser 150 Euro abhob. Einer der Komplizen des 15-Jährigen schlug dem Touristen plötzlich ins Gesicht und entriss ihm sein Handy. Danach zückte der 15-Jährige ein Messer und forderte das Bargeld, das der Tourist völlig verängstigt herausrückte. Sechs Wochen nach der Tat überführte die Polizei den Räuber nun anhand der Videoaufnahmen in der Bank. Beamte werteten die Bilder aus, die beim Abheben des Geldes entstanden waren. Sie konnten den Haupttäter damit identifizieren. Mit einem Beschluss durchsuchte die Polizei seine Wohnung und fand die Tatkleidung. Den Raub räumte der 15-Jährige bei der Vernehmung ein. Zu den Mittätern machte er allerdings keine Angaben. Auch den Einsatz eines Messer bestritt er. Inzwischen wurde der Jugendliche wieder freigelassen, weil er über einen Wohnsitz in München verfügt.  thi

Seine Spuren haben einen Einbrecher ein halbes Jahr nach den Taten noch überführt: Dank eines DNA-Treffers konnte die Polizei den Mann nun festnehmen. Bereits im April 2017 war er in der Joseph-Seifried-Straße in der Fasanerie über den Balkon in eine Wohnung eingestiegen. Dann flüchtete er mit Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro. Am Tatort sicherte die Polizei Spuren des Einbrechers. Die Auswertung ergab, dass es sich um einen polizeibekannten Täter handelt. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 40-Jährige bereits vier andere Einbrüche in Moosach und Feldmoching begangen hatte. Derzeit ist nicht bekannt, wo sich der polizeibekannte Serbe aufhält. Die Polizei fahndet nun nach dem 40-Jährigen.  thi

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