Aktuelles in kürze

von Redaktion

Puri ist jetzt ein Holländer

Der Hellabrunner Nashornbulle Puri ist gut in Holland angelkommen. Das „Kistentraining“, das er seit Wochen absolvierte (wir berichteten) hat sich bewährt: Ohne zu zögern spazierte das zweijährige Panzernashorn am Donnerstagmorgen in den Transportcontainer, der dann mit einem Kran auf den Lkw gehoben wurde. Die 800 Kilometer lange Fahrt zum Zoo Amersfoort hat der Jungbulle, dessen Namen die Leserinnen und Leser unserer Zeitung ausgesucht haben, gut überstanden. An seiner neuen Heimat, die er gleich ausgiebig inspizierte, habe Puri sichtlich Gefallen gefunden, berichtet Pfleger Sascha Tütsch, der den jungen Bullen nach Holland begleitet hat und ihm bei der Eingewöhnung zur Seite steht. Sobald Puri geschlechtsreif ist, soll er zur Zucht eingesetzt werden, denn seine Gene sind wertvoll: Mutter Rapti ist noch in feier Natur aufgewachsen und kam als Wildfang nach Hellabrunn.  sc

Das muss eine grandiose Weihnachtsfeier gewesen sein: Geschlagene vier Ampelphasen verschlief eine betrunkene Autofahrerin (37) Freitag früh um 4 Uhr an der Kreuzung Arnulfstraße und Donnersberger Brücke. Einem Autofahrer riss dann der Geduldsfaden. Er rief die Polizei. Nach sieben Minuten wurde die Angestellte wieder munter und fuhr urplötzlich los. Am Steubenplatz hielt die Polizei den 1er-BMW auf und nahm der Frau sofort den Führerschein ab. Sie hatte 1,3 Promille und wird voraussichtlich ein halbes Jahr zu Fuß gehen müssen.    dop

Zu einem fröhlichen Fest mit Sufganiot (Krapfen) und warmen Getränken lädt die Israelitische Kultusgemeinde alle Münchner am Sonntag, 17. Dezember, 18 Uhr, auf den St.-Jakobsplatz ein. Hier feiern die jüdischen Münchner Chanukka – ein Fest, das an die Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem 164 vor Christus erinnert. An dem großen Chanukka-Leuchter, der derzeit auf dem St. Jakobsplatz vor der Synagoge steht, wird das sechste Licht entzündet.  mm

Bei einer Personenkontrolle in der Innenstadt haben Polizisten eine Laptop-Tasche gefunden, die der 42-Jährige, den die Beamten kontrollierten, vermutlich am Vortag gestohlen hatte. Aufgrund der Unterlagen in der Tasche konnte die Polizei den rechtmäßigen Besitzer ermitteln. Der gab an, die Tasche sei ihm in der S-Bahn entwendet worden. Anzeige hatte er aber noch nicht erstattet. Der Beschuldigte wiederum behauptete, er habe die Tasche am Bahnsteig gefunden und bislang noch nicht bei der Polizei abgeben können. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl gegen den Wohnsitzlosen der die Laptop-Tasche samt Computer wohl gestohlen hat.  bst

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