Aktuelles in kürze

von Redaktion

Im Unterricht gern evangelisch

Immer mehr Eltern lassen ihre Kinder selbst entscheiden, wie sie sich religiös orientieren wollen. Dies führe zu vielen Anträgen auf Teilnahme am evangelischen Religionsunterricht, sagte Kirchenrat Volker Lehmann, Leiter des Schulreferats im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München, bei der jüngsten Sitzung der Dekanatssynode. Der konfessionell-kooperative Religionsunterricht werde deshalb ein wichtiges Thema bleiben. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat dazu im Dezember 2017 einen Text mit dem Titel „Konfessionell-kooperativ erteilter Religionsunterricht – Grundlagen, Standards und Zielsetzungen“ (EKD Texte Nr. 128) veröffentlicht, mit dem von evangelischer Seite ein Rahmen für den kooperativen Unterricht beschrieben wird.  sc

Die Wasserwacht am Lerchenauer See braucht dringend Unterstützung. Die Ortsgruppe bildet daher neue Rettungsschwimmer aus. Als Grundkenntnisse braucht man nur Spaß im Wasser und Freude am Schwimmen. Alles weitere lernen die Anwärter direkt vor Ort im Training am See. Möglich sind Ausbildungen zum Sanitäter, Wasserretter oder Bootsführer. Die Wasserwacht am Lerchenauer See verfügt über eine neue Station. Sie ist technisch top ausgestattet für den Wasserrettungsdienst und bietet einen schönen Gemeinschaftsraum. Hier werden auch die internen Ausbildungen abgehalten. Wer Rettungsschwimmer werden will, schickt eine Mail an kontakt@wasserwacht-lerchenau.de.  kv

Im Stadtmuseum gibt es am Mittwoch, 8. August, um 18 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Ehemaliger jüdischer Besitz – Erwerbungen des Münchner Stadtmuseums im Nationalsozialismus“. Die systematische Erforschung der Herkunft von Kunstwerken in den eigenen Sammlungsbeständen gehört zu den Schwerpunkten der wissenschaftlichen Arbeit des Museums. Barbara Reis präsentiert bei dieser Führung die Ergebnisse dieser Provenienzforschung. Anhand der Vielfalt der Sammlungsbestände wird das ganze Ausmaß der nationalsozialistischen Raubaktionen fassbar. Der Eintritt inklusive Führung kostet 3,50 Euro.  mm

Das Münchner Friedensbündnis hält am heutigen Montag von 18 bis 21.30 Uhr eine Kundgebung zum „Hiroshimatag“ ab. Die US-Armee warf am 6. August 1943 Atombomben über der japanischen Stadt ab. Die Explosionen töteten etwa 100 000 Menschen sofort – fast ausschließlich Zivilisten. An den Folgeschäden starben bis Ende 1945 weitere 130 000 Menschen. Das Friedensbündnis tritt für eine Welt ohne Atomwaffen ein. Die Veranstaltung findet am Richard-Strauß-Brunnen in der Fußgängerzone statt.  kv

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