Die Stadtwerke tauschen den Aufzug am U6-Bahnhof Kieferngarten aus, der das Zugangsgeschoss mit der Oberfläche an der Bauernfeindstraße verbidet. Der Austausch erfolgt altersbedingt und dauert voraussichtlich bis Ende September. Während der Bauarbeiten steht nur der Aufzug auf der anderen Seite des U-Bahnhofs (Kieferngartenstraße, Busbahnhof) zur Verfügung. Das BRK Senioren-Wohnheim und das Münchner Förderzentrum Freimann sind von dort nach Angaben der Stadtwerke über die Haltestelle Bernsteinweg (Buslinien 140, 170, 171, 178 und 180) zu erreichen. Der Fußweg von der Haltestelle Bernsteinweg zu den Einrichtungen beträgt etwa 550 Meter. Der neue Aufzug sei schneller, biete einen besseren Komfort und verbrauche weniger Energie, so die Stadtwerke. Zudem sei die Beleuchtung heller. mm
Im Auftrag des Referats für Arbeit und Wirtschaft (RAW) führt die Consulting-Agentur „dwif“ von Montag, 13., bis Freitag, 17. August, eine telefonische Bürgerbefragung zum Tourismus in München durch. Die Stadt möchte so Erkenntnisse darüber gewinnen, wie viele Gäste jährlich wirklich nach München kommen. Denn neben Hotelgästen gibt es weitere Besucher, über die wenig bekannt ist. Die Statistik des Statistischen Landesamtes erfasst nur Gäste, die in einem Hotel oder einer Pension mit mehr als zehn Betten übernachten. Um mehr über die nicht offiziell registrierten Gäste zu erfahren, werden private Vermieter befragt und 300 vom Zufallsgenerator ausgewählte Münchner Haushalte. Mit der Untersuchung möchte die Stadt herausfinden, ob in diesen Haushalten im vergangenen Jahr Übernachtungsgäste zu Besuch waren, warum sie nach München kamen und wie lange sie geblieben sind. Die Stadt erhofft sich dadurch differenziertere Aussagen über den Tourismus in München und dessen wirtschaftliche Bedeutung sowie die Möglichkeit, das touristische Marketing noch zielgenauer auf die Wünsche und die Anforderungen der Gäste zuzuschneiden. München Tourismus bittet die Befragten, sich die erforderlichen fünf Minuten Zeit zu nehmen und bei den Interviews mitzumachen. Die Befragung wird anonym durchgeführt, weder Namen noch Kontaktdaten werden hierfür erfasst, teilte das RAW mit. mm
Das Kreisverwaltungsreferat informiert jetzt zu seinen Dienstleistungen auch in Gebärdensprache. Unter dem Link www.buergerbuero-muenchen.de gibt es fünf Gebärdensprachvideos zu den Themen Personalausweis, Reisepass, Führungszeugnis oder Meldebescheinigung beantragen und Wohnsitz anmelden. „Wir wollen eine Behörde ohne Barrieren sein, die Gebärdensprachvideos sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Inklusion“, sagt Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle. mm