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von Redaktion

Pasinger fordern Taubenhäuser

Sinnvolle Lösungen gegen den Taubendreck an den Bahnhöfen in Pasing und Obermenzing fordert seit Langem der Bezirksausschuss (BA 21). Dagegen mit Raubvögeln vorzugehen, komme leider nicht infrage, gab der BA nun bekannt. Ein wesentlicher Grund sei vor allem die zu große Verletzungsgefahr für Wanderfalke, Bussard oder Sperber im Starkstrombereich der Oberleitungen und durch den Zugverkehr generell, hieß es bei einem Ortstermin mit einem Falkner. Laut Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) könnte ein Taubenhaus in Form eines etwa vier bis fünf Meter langen Containers sinnvoll das Problem in Pasing lösen. Diesen etwa 10 000 Euro teuren Container würde das RGU errichten lassen und auch die Betreuung durch den Tierschutzverein finanzieren, gab das Bürgergremium weiter bekannt. Nun müsse noch die Abstimmung vor Ort mit Vertretern der Deutschen Bahn erfolgen. Ebenfalls mit einem Taubenhaus soll der Bahnhof Obermenzing ausgestattet werden. Dort sei ein Standplatz an der Verdistraße 45 im Gespräch, hieß es abschließend.  mwh

Das Clearinghaus des Katholischen Männerfürsorgevereins (KMFV) in Sendling soll ein Café bekommen. Das hatten sich die Politiker im zuständigen Bezirksausschuss (BA) bereits vor dem Bau des Gebäudes gewünscht. Im Februar 2018 hatte die Unterkunft für Obdachlose an der Plinganserstraße 29 eröffnet. Eine Kaffeerösterei sei daran interessiert, den leerstehenden Geschäftsraum zu mieten. Doch aufgrund baulicher Mängel kann sich die Vermietung nun verzögern. Der Grund: Der Raum sei für ein Café zu klein, ein Durchgang zum Keller fehle ebenso wie eine Durchreiche zum Nebenraum, bekrittelt Markus Lutz (SPD). Der BA-Chef spricht von „Baupfusch“ bei der Planung des Gebäudes. Der Nebenraum sei zudem an das Sozialreferat gebunden. Er soll dem Betreiber des Cafés als Lager zur Verfügung stehen.    cse

Das Kulturreferat, Bereich Volkskultur, lädt am Freitag, 28. September, um 19 Uhr zum Münchner Hoagartn in die Gaststätte Obermaier an der Truderinger Straße 306 ein. Zum Singen und Musizieren angekündigt haben sich die „Sendlinger Sänger“ und die „Sendlinger Zithermusik“, der „Dorfener Zwoagsang“ sowie die Schwabinger Saitenmusik. Zuhörer sind willkommen. Der Eintritt ist frei.  wö

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