Das Kulturreferat hat seit Anfang 2016 Street Art- und Graffiti-Projekte mit jeweils 180 000 Euro jährlich gefördert. Nach Vorstellung der bisherigen und künftigen Projekte hat der Kulturausschuss jetzt nicht nur einer Erhöhung der Finanzmittel zugestimmt, sondern auch gefordert, vermehrt geeignete Flächen für Graffiti und Street Art im kommunalen Bereich zur Verfügung zu stellen.
„Die thematische und künstlerische Vielfalt der Street-Art-Projekte in München ist beeindruckend und führt auch in der Öffentlichkeit zu immer mehr Akzeptanz und Anerkennung. Ich freue mich daher, dass der Kulturausschuss die bisherigen Leistungen nicht nur bestätigt, sondern die Mittel um 20 000 Euro aufstockt“, sagte Kulturreferent Hans-Georg Küppers. „Mit der im Kulturreferat für Street Art eingerichteten Stelle unterstützen wir die Szene auch über Kontaktvermittlungen und Beratungen. Wenn wir künftig noch mehr Flächen anbieten können, ist das ein großer Gewinn für die Szene.“
2016 wurde zum Beispiel das Deadline Urban Art Festival auf dem Viehhofgelände unterstützt. Mehr als 20 Künstler gestalteten 1200 Quadratmeter. Das Künstlerkollektiv „Der blaue Vogel“ wiederum gestaltete mit jungen Kreativen die grauen Fassaden des Quiddezentrums in Ramersdorf-Perlach in eine Freiluftgalerie um. Und am Sozialbürgerhaus Sendling-Westpark entstand ein Fassadenbild. inc