Um ein noch flächendeckenderes und aussagekräftigeres Bild von der Luftqualität in der Stadt zu erhalten, werden ab 1. Januar 2019 insgesamt 20 neue Stickstoffdioxid-Messstellen installiert. Das hat jetzt der Umweltausschuss des Stadtrats beschlossen. Er ist damit dem Vorschlag von Stephanie Jacobs, Referentin für Gesundheit und Umwelt gefolgt. Die Verdoppelung auf dann 40 Messstellen machte eine Kooperation mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) möglich, der die zusätzlichen Standorte aus einem fachlichen Eigeninteresse betreiben wird. Umweltreferentin Jacobs: „Angesichts der laufenden Diskussion um die Luftwerte in unserer Stadt ist mir Transparenz besonders wichtig. Daher freue ich mich sehr, dass wir unsere seit Anfang des Jahres laufenden Messungen ab nächstem Jahr ausweiten können.“ Die Standorte für die neuen Messstationen sind noch unbekannt. joh
Gute Nachrichten für alle Schlittschuh-Fans: Das Eis- und Funsportzentrum Ost öffnet am kommenden Freitag, den 23. November, wieder die Pforten. Die technischen Probleme seien behoben, teilt die Stadt mit. Dann könne der normale Trainings- und Spielbetrieb wieder ohne Einschränkungen laufen. Eissportbegeiterte können dann das frische Eis an der Staudingerstraße 17 testen. Schlittschuhe können gegen eine Gebühr ausgeliehen werden. Auch nach der Wiedereröffnung liegen die Eintrittspreise für Jugendliche bis 18 Jahre bei zwei Euro und für Erwachsene bei drei Euro. Für Kinder unter sechs Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person ist der Eintritt frei. Die genauen Öffnungszeiten gibt es im Internet unter www.sport-muenchen.de oder können über das Info-Telefon unter der Rufnummer 089/68 90 07 erfragt werden. joh
Das Förderprogramm Elektromobilität soll noch bürgerfreundlicher und transparenter werden. Der Umweltausschuss des Stadtrats hat deshalb beschlossen, dass es künftig mehr Fördermittel für den Ausbau von Ladestationen geben soll. Auch E-Taxis sollen noch länger gefördert werden. Ladestationen auf Stellplätzen von Privatpersonen oder Arbeitgebern werden laut Umweltreferentin Stephanie Jacobs künftig noch intensiver bezuschusst – von bisher 20 Prozent auf 40 Prozent. Das Programm für E-Taxis wurde bis zum 31. August 2020 verlängert. Jeder gefahrene Fahrgastkilometer mit einem reinen E-Auto wird weiterhin mit 20 Cent gefördert – bis zu maximal 40 Prozent der Anschaffungskosten des Elektroautos. Außerdem werden Ladestationen an Wohnungen, die bis vor zwei Jahren bereits installiert wurden, rückwirkend gefördert. Laut Jacobs tragen die Maßnahmen im Bereich E-Mobilität dazu bei, dass das große Ziel erreicht werden kann. Denn ab dem Jahr 2050 soll München klimaneutral sein. joh