IN KÜRZE

„Wendepunkt der Heilsgeschichte“

von Redaktion

Maibäume können künftig ohne große Bürokratie von außerhalb in die Stadt gebracht werden. Das Kreisverwaltungsreferat will auf Anregung des Bayerischen Innenministers nun etwas großzügiger bei den Genehmigungen von Maibaum-Transporten vorgehen. Maibäume dürfen innerhalb eines 15-Kilometer-Radius ohne Anmeldung und Genehmigung transportiert werden, wenn sie ordnungsgemäß von Polizei, Feuerwehr oder THW gesichert werden. Außerhalb dieser Grenze gilt die Maibaum-Fuhre jedoch offiziell als Langholz-Transport und muss umfangreiche Auflagen erfüllen. Für Maibaumvereine in der Großstadt München ein riesiger Aufwand, der die Bewahrung der alter Tradition unnötig erschwert, so die Beschwerde des Berg-am-Laimer Bezirksausschusses. Denn in München seien wohl immer mehr als 15 Kilometer mit dem Brauchtumsstangerl zurückzulegen. Das Innenministerium sah’s genauso und empfahl dem KVR, Einzelfall-Ausnahmen zuzulassen.  ick

Kardinal Reinhard Marx hält die Verkündigungsszene für eine der „großen Schlüsselszenen, wenn nicht sogar die Schlüsselszene des Neuen Testaments“. Mehr noch als Weihnachten zeige sie: „Die Geschichte des Menschen beginnt ganz neu“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt zum Patronatsfest des Münchner Liebfrauendoms am Samstag, 8. Dezember. „Mit diesem Augenblick beginnt die Existenz Jesu auf der Erde. Hier ist das Wort Fleisch geworden.“ Die Szene aus dem Lukasevangelium, in der der Engel Gabriel Maria die Botschaft überbringt, dass sie den Sohn Gottes gebären werde, sei ein „Wendepunkt der Heilsgeschichte“. Die Gläubigen müssten sich ihren Aufgaben immer wieder neu stellen und den „Möglichkeiten Gottes“ in ihrem Leben Raum geben.  cva

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