Wie andere Städte mit Feuerwerk umgehen

von Redaktion

Hannover plant aktuell ein Feuerwerksverbot für Silvester in Teilen der Innenstadt. Argument: Sicherheit. Vergangenes Silvester war es vermehrt zu gefährlichen Situationen mit Feuerwerkskörpern gekommen. Andere Städte in Niedersachsen wie Celle, Goslar, Göttingen, Hildesheim und Lüneburg haben das Silvesterböllern bereits in ihren Innenstädten verboten. In Augsburg wurde vergangenes Jahr ein Feuerwerksverbot für die gesamte Innenstadt erlassen. Man beruft sich dort auf Anordnungen für große Menschenansammlungen. In Paris sind Silvesterfeuerwerke schon seit Jahren verboten. Verkäufer von Feuerwerk werden mit einer Strafe von bis zu 1500 Euro belegt. Wer Feuerwerk abbrennt, muss laut der Zeitung „France Soir“ 38 Euro Bußgeld zahlen. Als Ersatz gibt es prachtvolle Lichtershows zum Beispiel am Eiffelturm. Vergangenes Jahr brannte die Stadt ein zentrales Feuerwerk auf der Avenue des Champs-Elysees ab. Auch in Rom ist privates Knallen seit Jahren verboten. In den Niederlanden sind private Silvesterfeuerwerke in rund 60 Städten verboten, nach dem sich immer mehr Menschen beim „Meldpunkt Vuurwerkoverlast“ (Meldepunkt Feuerwehrschäden) über ungezügelte Knallerei, viele Schäden und Verletzungen beschwert haben. Dazu gehören auch die Metropolen Amsterdam, Rotterdam und Den Haag. In Amersfoort und Leiden testet man sogar ein akustisches Feuerwerk-Warnsystem mit Sensoren in der ganzen Stadt, um Verstöße ahnden zu können. In Australien ist das Zünden privater Feuerwerkskörper generell verboten, die Städte organisieren ihre Knall-Spektakel selber.

Artikel 2 von 3