Die Stadtwerke München erhöhen zum 1. Januar 2019 den Trinkwasserpreis um rund zwei Prozent. Derzeit müssen pro Kubikmeter 1,68 Euro bezahlt werden, vom neuen Jahr an sind es 1,71 Euro. Nach Angaben der Stadtwerke muss ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 96 Kubikmetern dann 30 Cent mehr pro Monat zahlen. Insgesamt sind es pro Jahr künftig etwa 180 Euro. In den vergangenen zwei Jahren ist der Wasserpreis in München konstant geblieben. Seither sind laut Stadtwerken aber die Lohnkosten und die Ausgaben für die Qualitätssicherung – vor allem den Trinkwasserschutz – sowie für die Instandhaltung und Modernisierung des Leitungsnetzes gestiegen. Dennoch ist München im Ranking deutscher Großstädte über 500 000 Einwohner noch vergleichsweise günstig. Nur in Köln ist Wasser billiger. kv
Die Münchner Polizei wird auch in diesem Jahr zu Silvester wieder alle nötigen Vorkehrungen treffen, um das Feiern in der Stadt so sicher wie möglich zu gewährleisten. Vor allem an den stark frequentierten Orten wie Marienplatz, Friedensengel und an den Isarbrücken werden die Beamten mit geschlossenen Einheiten präsent sein, versichert Polizeipräsident Hubertus Andrä. joh
Verunglückte Diebestour: Die Polizei hat am Donnerstag in einer U-Bahn am Goetheplatz einen Einbrecher festgenommen. Der Täter, ein 22-jähriger Albaner, war zuvor durch die Terassentür in ein Haus an der Wolfratshauser Straße in Obersendling eingestiegen. Eine Nachbarin hatte den Mann beobachtet, ihr war der Schein einer Taschenlampe im Nachbarsgarten aufgefallen und hatte den Täter angesprochen. Daraufhin nahm der Mann Reißaus. Die Frau alarmierte umgehend die Polizei. Die leitetet sofort die Fahndung ein. Für die Flucht setzte der Täter auf die öffentlichen Verkehrsmittel, am U-Bahnhof in Thalkirchen wurde er auf dem Bahnsteig entdeckt. Zwar konnte der Mann noch in die U-Bahn steigen, wenig später klickten aber die Handschellen – an der Haltestelle Goetheplatz wurde der Zug gestoppt. Der Verhaftete hatte Einbruchswerkzeug und Diebesgut bei sich. mk
In einer Antwort auf eine Anfrage der Stadtratsfraktion der Bayernpartei äußert sich die Verwaltung zur Finanzierung der Oiden Wiesn. Darin stellt die Kämmerei klar, dass die Oide Wiesn derzeit keine Unterstützungsleistungen aus zentralen Mitteln – also aus Steuergeldern – erhält. Unterstützt werden die Betreiber der drei Festzelte auf der Oiden Wiesn durch einen Anteil vom erhobenen Eintrittsgeld, das für die Veranstaltung erhoben wird. Dieser Anteil, der so genannte „Kulturfuchzgerl“ wird den Betreibern als jährliche Zuwendung ausgezahlt.