Am ersten Weihnachtsfeiertag hat sich in Laim eine unfassbare Tat ereignet. Wie die Polizei berichtet, ist eine 61-Jährige von einem Unbekannten in ihrer Wohnung vergewaltigt worden. Die Frau kam verletzt in ein Krankenhaus. Auch vier Tage nach dem Vorfall ist das Opfer nicht vernehmungsfähig. Die 61-Jährige erlitt bei dem Überfall am 25. Dezember mehrere Verletzungen. Noch schwerer wiegen aber die psychischen Folgen der Tat.
Die Polizei schildert den Tathergang wie folgt: Kurz vor Mittag, etwa gegen 11.30 Uhr, klingelte der Täter an der Tür der Frau. Nachdem sie öffnete, drängte der Mann sein Opfer direkt in die Wohnung, schob die Frau auf ein Bett und vergewaltigte sie.
Währenddessen sei es laut Polizei zu einem erbitterten Kampf gekommen. Um sein Opfer gefügig zu machen, schlug der Vergewaltiger der Frau ins Gesicht. Die 61-Jährige erlitt dadurch Verletzungen an einem Auge. Nach der Tat stürmte der Unbekannte aus der Wohnung. Die Frau verließ kurz darauf ebenfalls ihr Haus. Auf der Straße traf sie zufällig auf eine Polizeistreife. Den Beamten erzählte sie von dem Vorfall. Zwar wurde die Fahndung nach dem Vergewaltiger umgehend eingeleitet, sie blieb bis heute jedoch erfolglos.
Deshalb ist die Polizei jetzt auf der Suche nach Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können. Das Opfer beschreibt den Mann als zwischen 20 und 30 Jahre alt, schlank und dunkelhäutig. Zur Tatzeit trug der Täter einen blauen Pullover, eine rote Jacke, eine helle Hose und weiße Turnschuhe. Die Polizei fragt: „Wer hat im Bereich der Zschokkestraße, Hans-Thonauer-Straße und U-Bahnhaltestelle Friedenheimer Straße Wahrnehmungen gemacht, die mit dem Vorfall in Zusammenhang stehen.“ JOHANNES HEININGER