Aufsichtspersonal soll helfen, die Probleme rund um die Übergangswohnheime in der Ossanna- und Stieglstraße in Allach einzudämmen. Die Nachbarn der Gebäude, in denen vornehmlich wohnungslose Familien mit Kindern untergebracht sind, hatten sich über Lärm, Parkplatzprobleme und das Fehlen eines Hausmeisters beschwert (wir berichteten).
Bei einem runden Tisch mit Vertretern des Bezirksausschusses (BA) Allach-Untermenzing, des Sozialreferats sowie den Anwohnern und der Betreiberin wurden die Probleme nun erörtert. Im BA sagte die Vorsitzende Heike Kainz (CSU) nun: „Das Sozialreferat will dort mehr Personal einsetzen.“ Auf Merkur-Nachfrage ergänzte Kainz, dass sich die Klagen der Anwohner bei der Gesprächsrunde bestätigt hätten.
Die Stadt sei auf solche Übergangswohnheime angewiesen, weil man gesetzlich verpflichtet sei, Wohnungslosen eine Unterkunft zu bieten. Gleichwohl müssten die Vermieter dafür sorgen, dass es keine Probleme mit den Nachbarn gibt. „Schließlich bezahlt die Stadt auch keine geringe Miete für die Wohnungen“, sagte Kainz.
ANDREAS DASCHNER