IN KÜRZE

Afrikaner unerlaubt aus Italien eingereist

von Redaktion

Er hat deutlich zu tief ins Glas geschaut, in einem Schnellrestaurant herumgepöbelt und der Polizei den Hitlergruß gezeigt – jetzt muss sich der 54-Jährige wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen verantworten. Wie die Bundespolizei mitteilte, hatte der Mann 3,91 Promille im Blut, als er am Samstagmittag Angestellte eines Fastfood-Lokals am Hauptbahnhof angriff. Die Beamten nahmen den Volltrunkenen mit auf die Wache, wo er zunächst seinen Rausch ausschlafen sollte. Doch gegen 22 Uhr klagte er über starke Magenschmerzen. Seine Medikamente hatte der Magenkranke nicht dabei. Sanitäter brachten ihn deshalb in eine Münchner Klinik.  bst

Der Detektiv eines Supermarktes am Hauptbahnhof hat einen notorischen Kaffeedieb dingfest gemacht. Wie die Bundespolizei mitteilte, hatte der 42-jährige Mann bereits am 9. Januar sechs Packungen Kaffee im Wert von fast 100 Euro in dem Supermarkt gestohlen. Zehn Tage später, am Samstagabend, kehrte er zurück – und ließ fünf Packungen Kaffee mitgehen. Der Ladendetektiv, der den Ganoven wiedererkannte, beobachtete ihn dabei und rief die Polizei. Die fand in seinem Rucksack weitere Diebesbeute: ein Poloshirt, drei Krawatten, Alkohol und ein Klebe-Tattoo.  bst

Die Bundespolizei hat acht Flüchtlinge aufgegriffen, die unerlaubt aus Italien nach Deutschland eingereist waren – darunter zwei Kinder. Laut Polizei meldete die Notfallleitstelle der Bahn am Samstagmorgen sechs Personen im Gleis des Rangierbahnhofs Steinhausen. Die jungen Männer aus Nigeria, Gambia und Sierra Leone waren mit einem Güterzug aus Verona nach München gekommen. Am Samstagabend baten zwei 13 und 14 Jahre alte Buben am Hauptbahnhof Passanten um Hilfe. Wie sich herausstellte, waren die beiden Eritreer zuletzt in einem Kinderheim auf Sizilien untergebracht gewesen. Sie wollten nach Hamburg. Alle Aufgegriffenen wurden der Bayerischen Landespolizei übergeben. bst

Artikel 7 von 11