IN KÜRZE

Feuerwehr muss Brandort suchen

von Redaktion

Wegen eines herrenlosen Rucksacks ist am Freitagabend die Polizei am U-Bahnsteig des Sendlinger-Tor-Platzes angerückt. Gegen 22.30 Uhr alarmierten Passanten die Notrufzentrale. Da der Rucksack laut Polizei verschlossen, aber offensichtlich gefüllt war, konnten die Beamten eine Gefahr nicht ausschließen. Deshalb wurden alle Fahrgäste ins Freie gebracht und die Auf- und Abgänge gesperrt. Der Sprengstoffhund „Kimba“ wurde als Verstärkung angefordert. Die Beamten konnten schließlich schnell Entwarnung geben: Im Rucksack war nur Lernzeug und ein Handy-Ladekabel. Gegen 1.10 Uhr war die Sperrung wieder aufgehoben.  weg

Ein Autofahrer hat die Feuerwehr am späten Freitagabend auf eine kurze Irrfahrt geschickt. Der Mann hatte die Notrufzentrale über einen Brand in einem Bauhof informiert und in der Zwischenzeit seine Fahrt fortgesetzt. Bei dem Brand handelte es sich um ein Feuer in einem 50 Meter langen und 15 Meter tiefen Unterstand. Es waren etwa drei Kubikmeter Pressspanplatten in Brand geraten. Die gemeldete Einsatzadresse passte leider nicht zum Schadensort. Der ausgerückte Löschzug musste das Feuer erst noch suchen. Tatsächlich befindet sich der Bauhof in der Kagerstraße in Ramersdorf. Die mittlerweile äußerst starke Rauchentwicklung erleichterte dem Löschkommando die Suche allerdings deutlich. Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich das Holz bereits in Vollbrand. Ein Übergreifen auf den Dachstuhl konnten die Einsatzkräfte in letzter Sekunde verhindern. Unter schwerem Atemschutz und mit Hilfe eines C-Strahlrohres konnte das Feuer zügig gelöscht und weiterer Schaden verhindert werden. Personen kamen nicht zu Schaden.  mk

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