Worauf ältere Semester sparen

von Redaktion

Neue Studie belegt: Senioren über 75 Jahre legen viel Geld bei Seite

VON LAURA FELBINGER

Der Fasching ist vorbei und so manche Geldbörse um einiges leichter. Auf dass die Beutel wieder an Gewicht zulegen, tauchten Oberbürgermeister Dieter Reiter (60, SPD) und weitere Vertreter der Stadt symbolisch das leere Stadtsäckel in den Fischbrunnen am Marienplatz.

Wenn aber trotz gewaschenem Portemonnaie der Geldsegen auf sich warten lässt, heißt es sparen. Und darin sind die Deutschen Vize-Weltmeister. Laut einer Studie der Deutschen Bank ist die Sparquote der Deutschen doppelt so hoch wie der Durchschnitt im Euroraum und mehr als dreimal so hoch wie der EU-Durchschnitt. Nur die Schweden sparen mehr. Kurz vor Renteneintritt haben die Deutschen durchschnittlich 80 000 Euro auf der hohen Kante.

Der Sparwille ist keine Frage des Alters – auch 75-Jährige legen noch fleißig Geld beiseite. Stellt sich die Frage: Wofür sparen Senioren, anstatt sich den Lebensabend zu versüßen? 45 Prozent der über 75-Jährigen sparen laut der Studie für mögliche Notsituationen. 50 Prozent der älteren Deutschen geben ihre Ersparnisse lieber an ihre Erben weiter. Ein Viertel der zukünftigen Erben erhalten einen Nachlass im Wert von 100 000 Euro und mehr. Wie das Deutsche Institut für Altersvorsorge angibt, vererben deutsche Haushalte bis 2020 2,6 Billionen Euro Nettovermögen. Eine Billion Euro davon sind Immobilien. 2018 erreichte die Nettokreditaufnahme einen Rekordwert von 48,9 Milliarden Euro – überwiegend zur Immobilienfinanzierung.

In der Umfrage unter diesem Text berichten Münchner Senioren, wofür sie ihr Geld beiseite legen.

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