IN KÜRZE

LMU-Forscher haben Erdbeben simuliert

von Redaktion

Weil seine Freundin nicht mehr atmete und bereits blau angelaufen war, hat ein 39-Jähriger am späten Freitagabend den Notruf gewählt. Die Polizei alarmierte sofort den Notarzt. Gleichzeitig wurde ein Streifenwagen in die Ingolstädter Straße geschickt. Da die Polizisten bereits in der Nähe waren, begannen sie direkt damit, die Milbertshofenerin zu reanimieren. Als der Notarzt eintraf, war die 47-Jährige bereits wieder bei Bewusstsein. Sie wurde in eine Münchner Klinik gebracht. Derweil betreuten die Polizisten den zwölfjährigen Sohn der Frau und brachten ihn später zur Großmutter.  weg

An einem lauen Sommerabend durch den Alten Botanischen Garten flanieren, Eis essen und improvisierten Konzerten lauschen: Noch fällt es nicht leicht, sich ein solch stimmungsvolles Bild vorzustellen. Doch genau eine solche Aufwertung der Grünanlage am Hauptbahnhof hat sich die SPD im Bezirksausschuss Maxvorstadt zum Projekt gemacht. Ihr Anliegen, dem das Gremium in seiner jüngsten Sitzung zustimmte, ist es, den durch Drogenhandel und Kleinkriminalität in Verruf geratenen Park attraktiver zu gestalten. „Nachdem die sportliche Seite durch ,Fit im Park’ und neu geplante Tischtennisplatten bereits gut besetzt ist, sollen nun auch kulturelle Aspekte einfließen“, so die Antragsteller Katharina Blepp, Felix Lang und Werner Stadler (alle SPD). Verkörpert werden soll die Initiative zur positiveren Wahrnehmung durch Straßenkünstler – durchaus Neuland für die Musiker und Performance-Künstler, die sonst eher die Fußgängerzonen bespielen. Flankiert von der SPD-Fraktion im Stadtrat, die auch die Einbindung der Gegend in Events wie der Langen Nacht der Musik oder das Münchner Stadtgründungsfest für möglich hält, läuft nun die Projektentwicklung. Geplant sei zunächst ein fester wöchentlicher Musikabend. Das Kulturreferat habe bereits Kooperationsbereitschaft signalisiert, im Gespräch seien organisatorische Unterstützung sowie ein vierstelliges Budget. Und das Bild eines Sommernachtstraums am Neptunbrunnen wird greifbarer.  rty

Das Kaikoura-Erdbeben verursachte 2016 große Schäden in Neuseeland. LMU-Forscher haben das ungewöhnlich komplexe Beben auf dem Höchstleistungsrechner SuperMUC detailliert simuliert und so seine geophysikalischen Abläufe aufgeklärt.  mm

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